Saisonende für den Titelverteidiger! SSC Palmberg Schwerin im Halbfinale ausgebremst
Für die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin ist die Saison vorzeitig beendet. Der Titelverteidiger scheiterte im Playoff-Halbfinale der Volleyball-Bundesliga deutlich am VfB Suhl Lotto Thüringen und muss damit die Deutsche Meisterschaft verteidigen.
Chancenlose Niederlage in der heimischen Arena
In der entscheidenden zweiten Begegnung der Halbfinalserie zeigte sich der SSC in der eigenen Palmberg Arena chancenlos. Die Mannschaft von Trainer Felix Koslowski unterlag dem VfB Suhl mit einem klaren 0:3 (22:25, 22:25, 17:25). Damit stand bereits vor dem möglichen dritten Spiel der Serie fest, dass die Mecklenburgerinnen die Playoffs nicht überstehen würden.
Dominante Auftaktniederlage in Suhl
Bereits im ersten Aufeinandertreffen der Halbfinalserie hatten die Schwerinerinnen wenig zu bestellen gehabt. In Suhl unterlagen sie mit 1:3, nachdem die Thüringerinnen von Beginn an das Tempo vorgaben. Zwei souveräne Satzgewinne legten das Fundament für den Heimsieg, während der SSC sich zwar im Spielverlauf steigerte, aber nicht über einen gewonnenen Satz hinauskam.
Vergeblicher Kampf in Schwerin
Auch im Rückspiel begann der VfB Suhl dominant. Nach einem ausgeglichenen Start im ersten Satz übernahmen die Gäste Mitte des Durchgangs die Kontrolle und nutzten ihren ersten Satzball zur 1:0-Führung. Im zweiten Satz setzte sich der VfB erneut früh ab und führte schnell mit 4:0.
Die Schwerinerinnen kämpften sich zwar zurück und glichen zum 4:4 aus, später egalisierten sie sogar eine 9:6-Führung der Thüringerinnen zum 9:9. Doch der VfB war nicht zu bremsen und zog erneut auf 12:9 davon. Obwohl der SSC zweimal auf einen Punkt herankam, musste er auch diesen Satz mit 22:25 abgeben.
Keine Antwort auf souveräne Thüringerinnen
Mit 0:2 im Rückstand standen die Mecklenburgerinnen im dritten Satz mit dem Rücken zur Wand. Der VfB Suhl setzte seine Dominanz fort und führte schnell mit 8:3. Zwar gelang dem SSC durch Leana Grozer ein kleiner Aufbäumen auf 6:8, doch die Thüringerinnen kippten das Momentum umgehend zurück.
Eine Punkteserie brachte den VfB auf 11:6, und trotz aller Bemühungen fanden die Schwerinerinnen einfach keine Mittel gegen die souverän agierenden Gäste. Die Thüringerinnen ließen sich nicht in Bedrängnis bringen und entschieden auch den dritten Satz klar mit 17:25 für sich.
Frühes Saisonende für den Titelverteidiger
Damit endet die Saison für den SSC Palmberg Schwerin deutlich früher als erhofft. Als Titelverteidiger hatten die Mecklenburgerinnen natürlich auf die erneute Teilnahme am Finale und die Verteidigung der Deutschen Meisterschaft gehofft. Der VfB Suhl Lotto Thüringen zeigte sich in beiden Spielen jedoch überlegen und verdiente sich den Einzug ins Finale.
Für die Schweriner Volleyballerinnen beginnt nun die Phase der Analyse und Vorbereitung auf die nächste Saison, während der VfB Suhl im Finale um die Deutsche Meisterschaft kämpfen darf.



