Der US-Tech-Milliardär Elon Musk ist mit seiner Klage gegen die Führung des KI-Vorreiters OpenAI gescheitert. Die Geschworenen im kalifornischen Oakland kamen zu dem Schluss, dass Musk erst nach Ablauf der Verjährungsfrist vor Gericht gezogen war. Richterin Yvonne Gonzalez Rogers urteilte entsprechend und wies die Klage ab.
Hintergrund des Rechtsstreits
Musk hatte OpenAI und dessen CEO Sam Altman vorgeworfen, die ursprüngliche Mission der gemeinnützigen Organisation verraten zu haben. OpenAI wurde 2015 als Non-Profit gegründet, um Künstliche Intelligenz sicher und zum Wohle der Menschheit zu entwickeln. Musk gehörte zu den Gründern, verließ das Unternehmen jedoch 2018. Später wandelte OpenAI in eine gewinnorientierte Firma um, was Musk als Vertragsbruch ansah.
Die Entscheidung der Geschworenen
Nach mehrtägiger Verhandlung kamen die Geschworenen zu dem Urteil, dass die Klage verjährt sei. Musk hätte bereits früher rechtliche Schritte einleiten müssen, so die Begründung. Die Richterin folgte diesem Votum und wies die Klage endgültig ab. Eine Stellungnahme von Musk oder seinem Anwaltsteam lag zunächst nicht vor.
OpenAI zeigte sich erleichtert über den Ausgang des Verfahrens. In einer kurzen Stellungnahme hieß es, man sei froh, dass die Angelegenheit nun abgeschlossen sei und man sich weiter auf die Entwicklung sicherer KI konzentrieren könne. Der Fall hatte in der Tech-Branche für Aufsehen gesorgt, da Musk und Altman früher eng zusammenarbeiteten.
Der Ausgang des Prozesses könnte weitreichende Folgen haben. Experten sehen darin eine Bestätigung, dass Klagen gegen Tech-Unternehmen oft an Verjährungsfristen scheitern. Musk selbst hatte den Fall als prinzipielle Auseinandersetzung um die Ausrichtung der KI-Forschung dargestellt. Ob er weitere rechtliche Schritte erwägt, ist unklar.



