Remondis kommt Entsorgungsverpflichtung nicht nach - Landrat Grabner schreibt Protestbrief
Die Situation um die Müllentsorgung im Altkreis Köthen spitzt sich weiter zu. Das Entsorgungsunternehmen Remondis scheint mit der Übernahme des Auftrags zur Abholung der Gelben Säcke überfordert zu sein. Seit Anfang des Jahres häufen sich die Beschwerden aus der Bevölkerung, da die termingerechte Abholung regelmäßig ausbleibt.
Probleme weiten sich aus
Zunächst betrafen die Ausfälle vor allem das Stadtgebiet Köthen, doch mittlerweile sind zahlreiche Orte in der Stadt Südliches Anhalt davon betroffen. In der Baasdorfer Straße in Köthen und vielen anderen Straßen bleiben die Gelben Säcke oft wochenlang liegen, was zu erheblichen Unmut bei den Anwohnern führt.
Am 14. April versprach Lena Langenkämper von der Remondis-Pressestelle, die Rückstände bis Mitte der Woche aufzuholen. Dieses Versprechen wurde jedoch nicht eingehalten, was die Frustration weiter ansteigen lässt.
Landrat Grabner droht mit Konsequenzen
Landrat Grabner hat nun einen offiziellen Protestbrief verfasst und droht mit rechtlichen Schritten, sollte sich die Situation nicht umgehend verbessern. Die anhaltenden Probleme werfen die Frage auf, ob Remondis den Auftrag überhaupt bewältigen kann.
Die mangelhafte Leistung des Entsorgers beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität der Bürger, sondern stellt auch ein ernsthaftes Umweltproblem dar. Die liegengebliebenen Säcke können Tiere anlocken und zur Verbreitung von Ungeziefer führen.
Die Kommunalverwaltung steht unter Druck, eine Lösung zu finden, während die Bewohner des Altkreises Köthen weiterhin auf eine zuverlässige Müllabfuhr warten müssen.



