Spargelernte in Beelitz im April 20 Prozent unter Vorjahr
Spargelernte in Beelitz 20 Prozent unter Vorjahr

Die Spargelernte im Anbaugebiet um Beelitz ist in den vergangenen Wochen verhalten ausgefallen. Wie der Vorsitzende des Beelitzer Spargelvereins, Jürgen Jakobs, mitteilte, liegen die Erntemengen im April rund 20 Prozent unter dem Vorjahr. Grund dafür sind kalte Nächte mit Frost, die das Wachstum des Spargels deutlich gebremst haben.

Nachfrage trotz geringerer Ernte gut

Obwohl die Ernte geringer ausfiel, war die Nachfrage der Kunden laut Jakobs gut. Die Spargelsaison hatte vor etwa vier Wochen begonnen. Derzeit ist guter Spargel für Preise zwischen 10 und 12 Euro pro Kilogramm erhältlich. Die Spargelbauern hoffen nun auf eine starke Ernte und gute Geschäfte im Mai, insbesondere rund um die bevorstehenden Feiertage.

Grüner Spargel im Trend

Weißer Spargel bleibt in Deutschland der Klassiker, doch die Nachfrage nach grünem Spargel steigt stetig. „Grün ist im Trend“, betonte Jakobs. Nach seinen Angaben werden inzwischen etwa 15 Prozent der deutschen Spargelanbauflächen für den Anbau der grünen Stangen genutzt. In Brandenburg, einem der wichtigsten Anbaugebiete neben Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, wurden im vergangenen Jahr rund 19.000 Tonnen Spargel geerntet. Importe kamen 2025 aus Spanien, Mexiko und Griechenland nach Deutschland.

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Spargelfest in Klaistow

Ein besonderes Ereignis steht am Sonntag, dem 3. Mai, auf dem Spargelhof Klaistow an: Dort können Besucher beim Spargel-Wettschälen ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. Die Spargelsaison dauert noch bis zum Johannistag am 24. Juni. Die Landwirte hoffen, dass die Erträge in den kommenden Wochen noch deutlich steigen werden.

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