Im Insekten-Paradies von Kevin Noack in Sandersdorf ist der Frühling bereits eingezogen – und mit ihm die ersten Tiere. Der 32-Jährige, der sich selbst „K.ziack“ nennt, hat ein ehrgeiziges Ziel: In diesem Jahr will er 10.000 Schmetterlinge aufziehen. Doch derzeit brummt und krabbelt es zwar schon, aber es flattert noch nicht. „Ameisen, Fliegen, Bienen“, zählt Noack einige der ersten Besucher auf. Nur die Schmetterlinge lassen noch auf sich warten.
Das große Flattern beginnt
Kevin Noack entlässt den ersten Schwalbenschwanz des Frühlings in den Garten – ein symbolischer Akt. Noch 9.999 Schmetterlinge sollen in diesem Jahr folgen. Das Projekt des Insektenretters ist ehrgeizig: Er möchte nicht nur die Bestäuber fördern, sondern auch auf den Rückgang der Insektenvielfalt aufmerksam machen. Sein Garten in Sandersdorf ist ein wahres Paradies für Krabbeltiere, mit wilden Blumen, Totholz und Nistmöglichkeiten. „Jeder Schmetterling zählt“, sagt Noack, der bereits seit Jahren im Artenschutz aktiv ist.
Ein Paradies für Insekten
Das Insekten-Paradies von Kevin Noack ist ein Vorzeigeprojekt. Mit viel Liebe zum Detail hat er einen Lebensraum geschaffen, der nicht nur Schmetterlingen, sondern auch Bienen, Hummeln und anderen Insekten eine Heimat bietet. „Es geht darum, die Artenvielfalt zu erhalten“, erklärt der 32-Jährige. Seine Arbeit ist nicht nur Hobby, sondern auch eine wichtige Botschaft für den Umweltschutz. Die ersten Schmetterlinge werden in den kommenden Wochen schlüpfen – dann beginnt das große Flattern in Sandersdorf.



