Wildtier-SOS-App: Digitale Ersthilfe für verletzte Tiere in der Natur
App gibt Tipps für Rettung verletzter Wildtiere

Digitale Ersthilfe für verletzte Wildtiere: Neue App unterstützt Spaziergänger

Ein kauerndes Reh am Wegesrand, ein flugunfähiger Vogel im Gebüsch oder ein erstarrter Igel auf dem Waldpfad: Besonders in den Frühlingsmonaten treffen Naturfreunde immer wieder auf Wildtiere, die möglicherweise menschliche Hilfe benötigen. Eine innovative Smartphone-Anwendung soll jetzt bei dieser schwierigen Entscheidung unterstützen und fundierte Handlungsempfehlungen geben.

Gezielte Fragen führen zur richtigen Einschätzung

Die sogenannte Wildtier-SOS-App, entwickelt und herausgegeben von der renommierten Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, führt Nutzer durch einen strukturierten Fragekatalog. Dieser hilft bei der kritischen Einschätzung, ob ein gefundenes Tier tatsächlich in Not ist oder sich vielleicht nur natürlich verhält. „Die Anwendung soll Laien eine fundierte Entscheidungsgrundlage bieten“, erklärt eine Sprecherin der Stiftung. Nach der Analyse gibt die App konkrete Handlungsempfehlungen und verweist auf geeignete Anlaufstellen in der unmittelbaren Umgebung.

Bundesweite Datenbank mit Fachstellen

In der integrierten Datenbank sind zahlreiche Kontakte hinterlegt:

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  • Behördliche Stellen wie Veterinärämter und Naturschutzbehörden
  • Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei
  • Spezialisierte Wildtierstationen und Pflegestellen

Das primäre Ziel besteht darin, verletzte oder geschwächte Tiere möglichst schnell in fachkundige Hände zu übergeben. Gleichzeitig sollen unnötige Eingriffe in natürliche Abläufe vermieden werden, wenn Tiere beispielsweise nur scheinbar hilfsbedürftig sind.

Kostenlos und standortbasiert verfügbar

Die Applikation steht kostenfrei in den offiziellen App-Stores von Google und Apple zum Download bereit und ist mit Android- sowie iOS-Geräten kompatibel. Für die Anzeige der nächstgelegenen Anlaufstellen nutzt die Anwendung Standortdaten des Smartphones. „Die App kann bundesweit genutzt werden und bietet somit in ganz Deutschland Unterstützung“, betont die Sprecherin der Tierärztlichen Hochschule Hannover.

Diese digitale Lösung kommt gerade zur richtigen Zeit, denn mit den wärmeren Temperaturen verbringen mehr Menschen Zeit in der Natur und die Wahrscheinlichkeit, auf Wildtiere zu treffen, steigt entsprechend. Die App bietet somit eine wichtige Brücke zwischen besorgten Bürgern und professioneller Hilfe für unsere heimische Tierwelt.

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