EU-Kommission genehmigt Übernahme von Heidemark durch britischen Investor
EU gibt grünes Licht für Heidemark-Übernahme

Der niedersächsische Putenfleischproduzent Heidemark kann wie geplant den Besitzer wechseln. Die EU-Kommission hat den Verkauf an Boparan Private Office mit Sitz im britischen Birmingham nun freigegeben, wie die Behörde in Brüssel mitteilte. Der Zusammenschluss werfe keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken auf, hieß es.

Hintergrund der Übernahme

Das bisherige Familienunternehmen in Ahlhorn (Landkreis Oldenburg) hatte die Übernahme durch Boparan im Februar angekündigt. Alle Standorte und Arbeitsplätze sollen damaligen Angaben zufolge erhalten bleiben. Auch der Markenname Heidemark bleibe bestehen. Geschäftsführung und Management bleiben an Bord.

Zahlen und Fakten zu Heidemark

Heidemark ist nach eigenen Angaben Europas größter Putenfleischproduzent. Das Unternehmen beschäftigt demnach 2.300 Mitarbeiter an fünf Standorten. Der Umsatz liege aktuell bei rund 760 Millionen Euro.

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Wettbewerbsrechtliche Prüfung

Die EU-Kommission prüfte den Zusammenschluss eingehend und kam zu dem Schluss, dass keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken bestehen. Die Transaktion wurde daher ohne Auflagen genehmigt. Dies bedeutet, dass der Verkauf nun vollzogen werden kann und der britische Investor die Kontrolle über das Unternehmen übernimmt.

Auswirkungen für die Region

Für die Region Oldenburg und die Standorte von Heidemark bedeutet die Genehmigung aus Brüssel Planungssicherheit. Die Mitarbeiter können weiterhin auf ihre Arbeitsplätze vertrauen, und die Produktion soll wie gewohnt fortgeführt werden. Der neue Eigentümer Boparan Private Office ist ein erfahrener Investor in der Lebensmittelbranche.

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