Borussia Mönchengladbach hat auch im Geschäftsjahr 2025 rote Zahlen geschrieben. Der Fußball-Bundesligist musste nach Steuern ein Minus von 3,9 Millionen Euro hinnehmen, wie Geschäftsführer Stefan Stegemann auf der Mitgliederversammlung am Montagabend bekanntgab. Damit bewegt sich der Verlust in etwa auf dem Niveau des Vorjahres, als ein Minus von 2,4 Millionen Euro zu Buche stand.
TV-Erträge deutlich gesunken
Ein wesentlicher Grund für die anhaltenden Verluste sind die gesunkenen TV-Erlöse. Allein bei den Fernsehgeldern verbuchte der Verein im Jahr 2025 fast 5,5 Millionen Euro weniger als noch ein Jahr zuvor. Für die Borussia war es bereits das fünfte Minus in den vergangenen sechs Jahren. Besonders die Corona-Pandemie hatte den fünfmaligen Meister wirtschaftlich schwer getroffen.
Umsatz gestiegen, Eigenkapital gesunken
Positiv entwickelte sich hingegen der Umsatz. Dieser stieg von 184 Millionen Euro im Vorjahr auf 189 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2025. Dennoch schrumpfte das Eigenkapital der Gladbacher weiter. Lag es 2019 noch bei 103,3 Millionen Euro und 2024 bei 48,9 Millionen Euro, beträgt es aktuell nur noch 44,9 Millionen Euro. Die finanzielle Lage des Vereins bleibt damit angespannt, auch wenn die Umsatzsteigerung ein Lichtblick ist.



