Feldberger Schulhof wird zur grünen Lern- und Bewegungslandschaft umgestaltet
Feldberger Schulhof wird zur grünen Lernlandschaft

Feldberger Schulhof wird zur grünen Lern- und Bewegungslandschaft umgestaltet

Ein ambitioniertes Großprojekt soll den veralteten Schulhof der Fallada-Schule in Feldberg, die seit 1975 besteht, in eine innovative grüne Lern-, Relax- und Bewegungslandschaft verwandeln. Nach jahrzehntelanger Stagnation nimmt dieser Traum nun konkrete Gestalt an, wobei der nächste entscheidende Schritt die Einwerbung von Fördermitteln ist. Im Bau- und Entwicklungsausschuss der Feldberger Seenlandschaft wurde betont, dass der Schulcampus zu einem außerordentlichen Ort werden könnte, der möglicherweise auch außerhalb der Schulzeiten für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, natürlich nach Abstimmung mit der Schule.

Planung und Kosten des Millionenprojekts

In der jüngsten Ausschusssitzung wurden detaillierte Pläne vorgestellt, die bauliche Maßnahmen, Gestaltungsideen und die finanzielle Dimension umfassen. Die Gesamtkosten für die Umgestaltung belaufen sich auf exakt 1.906.080,52 Euro, wobei die Chancen auf Fördermittel, beispielsweise aus dem Sondervermögen des Bundes, als hoch eingeschätzt werden. Das Planungsbüro SKH, das nach einem Ausschreibungsverfahren mit den Leistungsphasen 1 bis 4 beauftragt wurde, erläuterte das Vorhaben, das auch eine umfassende Beteiligung von Schülern und Lehrern einschließt.

Wünsche der Schüler und Lehrer im Fokus

Durch Fragebögen wurden die Bedürfnisse der Schulgemeinschaft ermittelt, die klar zeigen, in welche Richtung die Reise gehen soll. Zu den häufig genannten Wünschen gehören:

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  • Sitzmöglichkeiten und Schattenplätze
  • Erneuerung der befestigten Flächen
  • Mehr Grün, Sträucher, blühende Pflanzen und Bäume
  • Überdachungen für wartende Schüler und geschützte Fahrradabstellplätze

Während ältere Schüler Orte zum Chillen und Relaxen bevorzugen, wünschen sich jüngere Kinder Balancierangebote, Bodentrampoline, Nestschaukeln, Spielhäuser, Kletterseile und Klettergerüste. Auch für die Großen sind Bewegungsangebote wie Fitnessparcours, Tischtennisplatten und Möglichkeiten für Fußball, Volleyball oder Basketball geplant.

Grüne Räume und klimafreundliche Renaturierung

Der große Schulhof wird in verschiedene grüne Räume unterteilt, die harmonisch ineinander übergehen und sowohl Grund- als auch Realschüler ansprechen sollen. Besonders spannend ist die geplante Regenentwässerung: Derzeit weist der Hof einen hohen Versiegelungsgrad auf, der zu Problemen führt, wie einem Feuerwehreinsatz nach starkem Regen im Jahr 2021. Die Lösung sieht eine offene Muldenentwässerung vor, die mehrere Vorteile bietet:

  • Hitzeschutz durch offene Verdunstung
  • Versickerung zum Schutz des Wasserhaushalts
  • Beitrag zum Schutz bei extremen Wetterereignissen durch Flächenentsiegelung
  • Artenschutz durch insektenfreundliche Stauden und Gehölze

Derzeit sind 54 Prozent des Hofes, etwa 2784 Quadratmeter, befestigt und in schlechtem Zustand, mit alten Betonsteinplatten und Pflaster. Ein Teil der bestehenden Ausstattung wie Basketballkörbe, Sitzbänke und Fußballtore soll jedoch wiederverwendet werden, ebenso wie der größte Teil des Gehölzbestands, obwohl einige Bäume Kronenschäden aufweisen.

Positive Auswirkungen auf die Gemeinde

Die Attraktivität des Schulstandorts ist eng mit der positiven Einwohnerentwicklung in der Feldberger Seenlandschaft verbunden. Die Umgestaltung des Schulcampus wird daher als folgerichtige Entscheidung angesehen, die nicht nur die Lebensqualität der Schüler verbessert, sondern auch den gesamten Gemeinschaftsraum aufwertet. Als Nächstes steht die Einwerbung von Fördermitteln im Mittelpunkt, um dieses visionäre Projekt Realität werden zu lassen.

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