Sicherheitsmängel an Könnerner Gemeinschaftsschule: Notbeleuchtung großteils ausgefallen
Bei einer umfassenden Brandsicherheitsschau an der Gemeinschaftsschule in Könnern hat die Landkreisverwaltung erhebliche Mängel festgestellt. Wie sich herausstellte, sind durchschnittlich bis zu 70 Prozent der Sicherheitsleuchten in den beiden Schulgebäuden, der Mensa und der angeschlossenen Sporthalle defekt. Diese Beleuchtung ist jedoch für die lückenlose Ausleuchtung von Treppenräumen, Fluren und Rettungswegen im Notfall unverzichtbar.
Kompletter Austausch notwendig – Kosten von 200.000 Euro
Die Prüfung ergab, dass die gesamte Sicherheitsbeleuchtungsanlage ausgetauscht werden muss. Die dafür veranschlagten Kosten belaufen sich auf rund 200.000 Euro. Die Landkreisverwaltung hat die Dringlichkeit der Maßnahme erkannt und plant nun die umgehende Sanierung, um die Sicherheit der Schüler und des Lehrpersonals zu gewährleisten.
Neben der Sicherheitsbeleuchtung wurden bei der Schau auch alle anderen brandschutzrelevanten Anlagen und Einrichtungen der Schule einer intensiven Überprüfung unterzogen. Die Ergebnisse dieser weiteren Untersuchungen liegen noch nicht vollständig vor, doch der Fokus liegt zunächst auf der akuten Problematik der defekten Notbeleuchtung.
Baurechtliche Vorgaben erfordern schnelles Handeln
Das geltende Baurecht schreibt eine funktionierende Sicherheitsbeleuchtung für Rettungswege zwingend vor. Eine lückenlose Beleuchtung ist im Brand- oder Notfall entscheidend, um eine geordnete und schnelle Evakuierung des Gebäudes zu ermöglichen. Die aktuellen Zustände an der Gemeinschaftsschule Könnern entsprechen diesen Vorgaben derzeit nicht.
Die Schulleitung und die verantwortlichen Behörden stehen nun unter Handlungsdruck. Die Planungen für den Austausch der Anlage sind bereits angelaufen, mit dem Ziel, die Sicherheitsstandards so schnell wie möglich wiederherzustellen und damit das Risiko im Ernstfall deutlich zu minimieren.



