Syrische Familie flieht vor Krieg und Terror - und findet im Harz eine neue Heimat
Syrische Familie findet im Harz neue Heimat nach Flucht

Syrische Familie flieht vor Krieg und Terror - und findet im Harz eine neue Heimat

Vor Krieg, Terror und Perspektivlosigkeit floh die syrische Familie Alhndi aus ihrer Heimat - und fand im Harz Schritt für Schritt eine neue Heimat. Seit zehn Jahren leben sie nun in der Region und zeigen, wie Integration im Alltag gelingen kann.

Flucht vor Bomben und Chaos in Syrien

Schon in Syrien befand sich die Familie Alhndi auf der Flucht. Sie zog von einer Stadt zur nächsten, immer in der Hoffnung, den Bomben und dem Chaos zu entkommen. Wo es eine Zeit lang sicher schien, folgten doch Angriffe durch das Assad-Regime. "Dann kam irgendwann der IS, wollte irgendwas in deinen Kopf einpflanzen", berichtet Mohamed Alhndi (20), der damals noch ein Kind war.

Neuanfang im Harz mit Job, Schule und Fußball

Im Harz hat die Familie nicht nur Schutz gefunden, sondern auch eine neue Heimat aufgebaut. Die Alhndis leben die Integration im Alltag:

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  • Mit festen Jobs im Sozialbereich
  • Regulärem Schulbesuch der Kinder
  • Aktiver Teilnahme am Vereinsleben, besonders im Fußball
  • Großen Zukunftsplänen für ein dauerhaftes Leben in Deutschland

Das Sozialzentrum Bode in Thale spielt dabei eine wichtige Rolle. Hier erhalten Geflüchtete Unterstützung, und die Kinder können im Jugendzentrum viel erleben und sich entfalten.

Integration als gelebte Realität

Die Geschichte der Familie Alhndi zeigt, wie Integration nicht nur ein theoretisches Konzept bleibt, sondern im Alltag gelebt werden kann. Durch Arbeit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe haben sie sich eine neue Existenz aufgebaut - und geben gleichzeitig der Region etwas zurück.

Mohamed Alhndi und seine Familie stehen beispielhaft für viele Geflüchtete, die trotz traumatischer Erlebnisse in ihrer Heimat den Mut zum Neuanfang finden und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. Ihr Engagement im Sozialzentrum Bode hilft nicht nur ihnen selbst, sondern auch anderen Geflüchteten bei der Integration.

Die fußballverrückte Familie hat im Harz nicht nur Sicherheit gefunden, sondern auch eine Gemeinschaft, in der sie willkommen ist und sich entfalten kann. Ihre Geschichte ist ein Zeugnis dafür, dass Heimat nicht nur ein geografischer Ort ist, sondern dort entsteht, wo Menschen sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam Zukunft gestalten.

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