Europol zieht 1,2 Milliarden Euro Falschgeld aus dem Verkehr - Blüten per Paket aus China
1,2 Mrd. Euro Falschgeld beschlagnahmt - Pakete aus China

Schlag gegen internationale Geldfälscher: 1,2 Milliarden Euro Blüten beschlagnahmt

Die europäische Polizeibehörde Europol hat einen spektakulären Schlag gegen internationale Geldfälscher-Banden geführt. Im Rahmen einer groß angelegten Operation wurden falsche Banknoten und Münzen im geschätzten Wert von satten 1,2 Milliarden Euro aus dem Verkehr gezogen. Die gefälschten Geldscheine waren systematisch per Paketsendungen nach Europa gelangt und sollten dort in den Finanzkreislauf eingeschleust werden.

China als Hauptquelle der Blüten

Besonders bemerkenswert ist die Herkunft der beschlagnahmten Falschgeld-Lieferungen. Mehr als 90 Prozent des sichergestellten Materials stammten aus Sendungen, die ihren Ursprung in China hatten. „Dies unterstreicht Chinas Bedeutung als Hauptquelle für Falschgeld in Europa“, erklärte Europol in einer offiziellen Stellungnahme aus ihrem Hauptsitz in Den Haag.

Die Ermittlungen zeigten ein systematisches Vorgehen der kriminellen Netzwerke. Zwischen Juni und November 2025 identifizierten die Behörden insgesamt 379 Paketsendungen, die mit gefälschten Banknoten und Münzen beladen waren. Diese Entdeckungen führten zu 70 neuen Ermittlungsverfahren gegen die dahinterstehenden kriminellen Strukturen.

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Umfangreiche Sicherstellungen in Rumänien

Ein besonderer Schwerpunkt der Operation lag in Rumänien, wo die Behörden besonders umfangreiche Sicherstellungen durchführten. Allein dort wurden über 4,8 Millionen Euro-Banknoten mit manipuliertem Design beschlagnahmt. Zudem konnte ein geheimes Lager mit mehr als 223.000 gefälschten Banknoten ausgehoben werden.

Neben den Euro-Blüten fielen den Ermittlern auch zahlreiche gefälschte Münzen in die Hände. Insgesamt wurden über 220.000 gefälschte Münzen in den Währungen Euro, Britisches Pfund und US-Dollar sichergestellt. Auch bei diesen Münzen ließ sich die Herkunft nach China zurückverfolgen.

Internationale Zusammenarbeit zeigt Wirkung

Die erfolgreiche Operation war das Ergebnis einer breit angelegten internationalen Zusammenarbeit. An den Ermittlungen beteiligten sich Behörden aus insgesamt 18 Ländern, darunter Österreich, Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal, Rumänien, Serbien, Spanien, der Türkei, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten.

Die Gesamtbilanz der Sicherstellungen ist beeindruckend: Die Beamten stellten mehr als sieben Millionen gefälschte Banknoten und Münzen sicher. Darunter befanden sich 4,8 Millionen Euro-Banknoten und -Münzen, 2,3 Millionen US-Dollar-Noten, 23.302 Britische Pfund-Noten und 4.800 Schweizer Franken-Scheine. Der geschätzte Gesamtwert dieser Falschgeld-Menge beläuft sich auf die enorme Summe von 1,2 Milliarden Euro.

Offene Fragen zu Festnahmen und Ermittlungsmethoden

Europol gab keine detaillierten Auskünfte darüber, ob es im Zuge der Operation bereits zu Festnahmen gekommen ist. Auch die genauen Ermittlungsmethoden, die zur Aufdeckung der Paketsendungen führten, wurden nicht öffentlich gemacht. Die europäische Polizeibehörde betonte jedoch die Bedeutung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Kampf gegen organisierte Kriminalität.

Die Operation zeigt die anhaltende Bedrohung durch professionelle Geldfälscher-Netzwerke, die moderne Logistikwege für ihre kriminellen Aktivitäten nutzen. Die Sicherstellung von Falschgeld im Milliardenwert stellt einen bedeutenden Erfolg für die europäischen Strafverfolgungsbehörden dar und unterstreicht die Notwendigkeit fortgesetzter internationaler Kooperation.

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