13-fache Mutter vor Gericht: 2.960 Euro Miete nicht gezahlt
13-fache Mutter: 2.960 Euro Miete nicht gezahlt

Am Amtsgericht Bernburg wurde am Donnerstag ein Fall verhandelt, der die besondere Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit erregt. Ein Vermieter hatte eine 13-fache Mutter und ihren Lebensgefährten angezeigt, weil sie über einen längeren Zeitraum keine Miete gezahlt haben. Der entstandene Schaden beläuft sich laut Anklageschrift auf 2.960 Euro. Der Vermieter, ein 45-jähriger Mann, sagte im Zeugenstand aus: „Ich habe bisher noch keinen einzigen Cent gesehen.“

Hintergrund des Falles

Die Angeklagte, Mutter von 13 Kindern, und ihr Lebensgefährte, der derzeit in der JVA Volkstedt eine Haftstrafe verbüßt, stehen im Zentrum des Verfahrens. Der Vermieter hatte die Anzeige erstattet, nachdem wiederholte Zahlungsaufforderungen erfolglos geblieben waren. Die Staatsanwältin Löser verlas die Anklageschrift, in der die genaue Schadenssumme von 2.960 Euro aufgeführt ist.

Verhandlung vertagt

Das Gericht konnte den Fall am Donnerstag nicht abschließen. Die Verhandlung wurde vertagt und soll zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt werden. Grund dafür waren offene Fragen zur Zahlungsfähigkeit der Angeklagten und mögliche Zahlungsvereinbarungen. Der Vermieter zeigte sich enttäuscht: „Ich hoffe, dass ich mein Geld irgendwann bekomme. Aber im Moment sieht es nicht gut aus.“

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Der Fall zeigt einmal mehr, wie schwierig es für Vermieter sein kann, ausstehende Mietzahlungen einzutreiben, insbesondere wenn die Mieter in finanziellen Schwierigkeiten stecken oder wie hier der Partner inhaftiert ist. Das Amtsgericht Bernburg wird sich nun erneut mit der Sache befassen.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration