Der Große Harzpreis hat für Freunde des Schießsports in Aschersleben eine lange Tradition: Bereits zum 60. Mal lädt der Verein Jagdliches Schießen am Sonnabend, 23. Mai, zu der Veranstaltung ein. Ab 8 Uhr messen sich auf dem Schießstand in den Westerbergen Schützen aus der Region und darüber hinaus im sogenannten Trap-Schießen.
30 Teilnehmer aus ganz Deutschland
30 Teilnehmer gehen dieses Mal an den Start, sagt der Vereinsvorsitzende Klaus Hübner. „Wir haben dabei auch Gäste, die beispielsweise aus Berlin oder aus Wittstock anreisen“ – einem Ort in Brandenburg. „Das Teilnehmerfeld ist also breit gefächert.“
Wurfscheiben aus biologisch abbaubarem Ton
Beim Trap-Schießen zielen die Starter jeweils auf insgesamt 100 fliegende Wurfscheiben mit einem Durchmesser von elf Zentimetern und einem Gewicht von 110 Gramm – im Volksmund auch als Tontauben bekannt. Die Teilnehmer schießen in Gruppen, sogenannten Rotten, von je sechs Leuten. Ziel ist es, möglichst viele der Wurfscheiben zu treffen, die auf vier Serien mit je 25 Stück verteilt werden.
Dabei achtet der Verein seit einigen Jahren auch auf Nachhaltigkeit: Die verwendeten Scheiben bestehen aus biologisch abbaubarem Ton, erklärt Klaus Hübner.
Nachwuchs ist im Verein willkommen
Die Startplätze für den Großen Harzpreis sind zwar bereits vergeben, Zuschauer seien aber gern gesehen, sagt der Vereinsvorsitzende. Zur Stärkung können Publikum und Gäste vor Ort Kaffee und Kuchen erwerben. Über den Wettbewerb hinaus sei auch Nachwuchs im Verein willkommen, so Hübner: „Wer Interesse daran hat, das Wurfscheibenschießen zu erlernen, bekommt bei uns die Möglichkeit dazu.“



