Vor der Polizei stellt er sich selbst als Gentleman dar: Ein 19-jähriger Afghane soll eine 16-Jährige betäubt und vergewaltigt haben. Seit Freitag muss sich der Asylbewerber wegen Vergewaltigung und Freiheitsberaubung vor dem Amtsgericht Augsburg verantworten.
Die Vorwürfe im Detail
Die Staatsanwaltschaft wirft Nader S. vor, die hilflose Situation des Mädchens ausgenutzt zu haben. Er soll die 16-Jährige zunächst betäubt und dann vergewaltigt haben. Die Tat soll sich in Augsburg ereignet haben.
Die Beweislage
Die Anklage stützt sich auf mehrere Beweismittel, darunter Zeugenaussagen und forensische Untersuchungen. Die Verteidigung hingegen betont die Unschuld des Angeklagten. Nader S. selbst gab an, sich als Gentleman zu verhalten und die Vorwürfe seien erfunden.
Der Prozess wird voraussichtlich mehrere Tage dauern. Das Gericht muss nun klären, ob die Vorwürfe zutreffen oder nicht. Die Öffentlichkeit verfolgt den Fall mit großem Interesse.



