Festnahme in Berlin
Die Bundesanwaltschaft hat am Dienstag den kasachischen Staatsangehörigen Sergej K. in Berlin festnehmen lassen. Der 45-Jährige steht unter dem dringenden Verdacht, für den russischen Geheimdienst gearbeitet zu haben. Die Ermittler werfen ihm geheimdienstliche Agententätigkeit vor.
Vorwurf der Spionage
L Angaben der Behörden soll Sergej K. über einen längeren Zeitraum hinweg für Russland spioniert haben. Details zu den konkreten Tätigkeiten oder möglichen Komplizen wurden zunächst nicht genannt. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen.
Die Festnahme erfolgte in der Hauptstadt, wo der mutmaßliche Spion offenbar seit einiger Zeit lebte. Die Sicherheitsbehörden waren ihm auf die Spur gekommen, nachdem sie Hinweise auf seine nachrichtendienstlichen Aktivitäten erhalten hatten. Weitere Informationen werden im Laufe des Tages erwartet.
Dieser Fall zeigt erneut die anhaltende Bedrohung durch Spionageaktivitäten russischer Dienste in Deutschland. Die Behörden arbeiten eng zusammen, um solche Fälle aufzudecken und zu verfolgen.



