Brutaler Angriff auf Kölner Fanbus nach Eishockey-Halbfinale in Berlin
Nach dem Halbfinalspiel der Eisbären Berlin gegen die Kölner Haie am Sonntag in der Uber Arena in Berlin-Friedrichshain kam es zu einem gewalttätigen Vorfall, der die Polizei auf den Plan rief. Ein Reisebus mit Anhängern der Kölner Haie wurde von einer Gruppe vermummter Berliner Eishockeyfans überfallen und angegriffen, wie die Behörden mitteilten.
Details des gewaltsamen Überfalls
Laut Polizeiangaben stürmten 20 bis 30 maskierte Angreifer auf die Straße, als der Kölner Fanbus nach dem Spiel fuhr. Sie schlugen mit Fahnenstangen, Fäusten und Glasflaschen auf das Fahrzeug ein, wodurch erhebliche Schäden entstanden. Einige Täter öffneten die unteren Gepäckfächer des Busses und stahlen Fanartikel wie Trommeln und Fahnen. Andere drangen sogar in den Bus ein, wobei ein Fahrgast durch einen Flaschenwurf verletzt wurde.
Polizeiliche Maßnahmen und Ermittlungen
Zivipolizisten griffen sofort ein, doch die vermummten Angreifer verschwanden in einer größeren Berliner Fangruppe und wechselten ihre Kleidung, um unerkannt zu bleiben. Die Polizei überprüfte insgesamt 92 Fans, um die Täter zu identifizieren. Schließlich wurden die gestohlenen Gegenstände an die Behörden übergeben. Die Ermittlungen konzentrieren sich auf den Verdacht des besonders schweren Landfriedensbruchs, und die Polizei sucht nach weiteren Zeugen und Beweisen.
Dieser Vorfall unterstreicht die anhaltenden Probleme mit Fanausschreitungen im Eishockey und wirft Fragen zur Sicherheit bei Sportveranstaltungen auf. Die Behörden betonen, dass solche Gewalttaten nicht toleriert werden und streng verfolgt werden.



