Weltkriegsbombe in Hameln erfolgreich entschärft – 6000 Bewohner evakuiert
Bombe in Hameln entschärft – 6000 evakuiert

In Hameln haben Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg erfolgreich entschärft. Die Bombe war bereits vor knapp anderthalb Wochen bei Bauarbeiten unter dem Parkplatz einer Bausparkasse entdeckt worden. Rund 6000 Anwohner mussten am frühen Morgen ihre Wohnungen verlassen – die größte Evakuierung in der Stadt seit dem Zweiten Weltkrieg, wie ein Sprecher der Stadt mitteilte.

Größte Evakuierung seit Kriegsende

Bereits um 7.00 Uhr morgens hatten alle betroffenen Bewohner den Evakuierungsbereich verlassen. Bis 10.00 Uhr war das gesamte Gebiet geräumt, sodass die Fachleute mit der Entschärfung beginnen konnten. Insgesamt waren rund 1000 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und Bundespolizei vor Ort. Auch die Bundesstraßen 1 und 217 sowie der Bahnverkehr waren zeitweise gesperrt. Die S-Bahn-Linie S5 zwischen Hameln und Springe fiel aus, ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet.

Komplizierte Bergung des Blindgängers

Die Bergung gestaltete sich schwierig: Einer der beiden Zünder war abgebrochen, der andere steckte im felsigen Gestein fest. Die Experten entfernten zunächst Sprengstoffreste aus dem Blindgänger. Da der deformierte Zünder nicht entfernt werden konnte, wurde er mit einer kleinen Sprengladung unschädlich gemacht. Am Nachmittag konnten die rund 6000 Evakuierten in ihre Wohnungen zurückkehren, und die Sperrungen wurden aufgehoben.

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Hintergrund: Weltkriegsbombe in Hameln

Die 250 Kilogramm schwere Fliegerbombe war bei Bauarbeiten unter einem Parkplatz entdeckt worden. Die Stadt Hameln hatte sofort einen Evakuierungsplan umgesetzt. Für die Einsatzkräfte war es einer der größten Einsätze der Nachkriegsgeschichte. Die Bevölkerung zeigte Verständnis für die notwendigen Maßnahmen.

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