Massiver Brand in leerem Hühnerstall verursacht halbe Million Euro Schaden
Im Landkreis Regensburg ist ein leerer Hühnerstall auf einem Geflügelhof in Pfatter komplett abgebrannt. Nach ersten Schätzungen der Polizei entstand dabei ein Sachschaden von mindestens 500.000 Euro. Der Brand brach am späten Vormittag aus, wobei glücklicherweise keine Personen oder Tiere verletzt wurden, da sich weder Menschen noch Tiere in dem Stall befanden.
Großaufgebot der Einsatzkräfte im Einsatz
Insgesamt waren rund 190 Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen. Durch intensive Löscharbeiten und den Bau einer Brandschutzwand konnte verhindert werden, dass das Feuer auf einen angrenzenden Stall übergriff. Dennoch entwickelte sich massiver Rauch, der die Umgebung stark beeinträchtigte.
Am Nachmittag setzten die Einsatzkräfte Bagger ein, um das teilweise eingebrochene Stalldach zu entfernen. Dies ermöglichte es, Glutnester besser zu erreichen und effektiv abzulöschen. Die Maßnahmen waren notwendig, um eine vollständige Ausbreitung des Feuers zu verhindern und die Sicherheit der Umgebung zu gewährleisten.
Auswirkungen auf Anwohner und Verkehr
Wegen des massiven Rauchs bat die Polizei die Anwohner von Pfatter, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um Gesundheitsrisiken zu minimieren. Zusätzlich wurde die nahegelegene Bundesstraße 8 für mehrere Stunden gesperrt, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen führte. Diese Vorsichtsmaßnahmen waren entscheidend, um die Bevölkerung vor den gefährlichen Rauchgasen zu schützen.
Ursache des Brands noch unklar
Die genaue Ursache des Feuers ist laut Polizei bisher nicht bekannt. Ein technischer Defekt kann nicht ausgeschlossen werden, doch weitere Ermittlungen sind erforderlich, um den Ausbruch des Brands aufzuklären. Die Polizeiinspektion Wörth an der Donau führt die Untersuchungen durch, um mögliche Ursachen wie elektrische Probleme oder menschliches Versagen zu identifizieren.
Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Brandschutzmaßnahmen in landwirtschaftlichen Betrieben und die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte, um größere Schäden zu verhindern. Die Gemeinde Pfatter steht nun vor den Aufräumarbeiten und der Bewältigung der finanziellen Folgen.



