Brandkatastrophe in Crans-Montana: Bar-Chefin entzündete Feuer-Fontänen
Brandkatastrophe: Bar-Chefin entzündete Feuer-Fontänen

Die Brandkatastrophe von Crans-Montana in der Schweiz, bei der 41 Menschen ums Leben kamen, wird durch neue Überwachungsbilder aus 14 Kameras in einem völlig neuen Licht dargestellt. Die Aufnahmen rücken nun die Bar-Chefin Jessica Moretti in den Fokus der Ermittlungen.

Neue Beweise belasten Bar-Chefin

Laut Aussagen von Anwälten zeigen die Videoaufnahmen, dass Moretti persönlich die Fontänen an den Champagnerflaschen entzündete. Anschließend habe sie weder Alarm geschlagen noch die Musik stoppen lassen. Dies widerspricht ihren bisherigen Aussagen erheblich.

Widersprüche in den Aussagen

Die ausgewerteten Aufnahmen offenbaren mehrere Diskrepanzen zu den früheren Schilderungen der Bar-Chefin. Während Moretti angab, nicht für das Entzünden der Fontänen verantwortlich zu sein, zeigen die Bilder eindeutig das Gegenteil. Zudem unterließ sie offenbar notwendige Sicherheitsmaßnahmen.

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Die Ermittler stehen nun vor der Frage, ob Moretti fahrlässig oder gar vorsätzlich gehandelt hat. Die neuen Erkenntnisse könnten die rechtliche Bewertung des Falls grundlegend verändern. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob die Vorwürfe ausreichen, um Anklage zu erheben.

Die Brandkatastrophe ereignete sich in der Nacht zum 29. April in der bekannten Skistation Crans-Montana. Das Feuer brach in einer Bar aus und breitete sich rasend schnell aus, was zu der hohen Opferzahl führte. Die Hinterbliebenen fordern Aufklärung und Gerechtigkeit.

Weitere Details zu den Überwachungsbildern und den laufenden Ermittlungen sind noch nicht öffentlich. Die Behörden betonen, dass die Auswertung der Videos noch andauert und weitere Zeugen befragt werden.

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