Feuerwehreinsatz in Kyritz: Fünf Bewohner aus brennendem Mehrfamilienhaus gerettet
In der Nacht zum Samstag kam es in Kyritz im Landkreis Ostprignitz-Ruppin zu einem schweren Brand in einem Mehrfamilienhaus. Unbekannte Täter hatten einen Kinderwagen im Treppenhaus des Gebäudes angezündet, was zu einer starken Verrauchung des Flurs führte. Die Feuerwehr wurde umgehend alarmiert und leitete eine großangelegte Rettungsaktion ein.
Rettung mit Drehleiter und zahlreiche Verletzte
Die Einsatzkräfte konnten fünf Bewohner mit einer Drehleiter aus dem brennenden Haus retten. Insgesamt mussten elf Personen mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung in Krankenhäuser gebracht werden. Die Polizei bestätigte, dass alle Verletzten medizinisch versorgt werden. Der Zustand der Betroffenen ist derzeit stabil, jedoch bleiben sie unter Beobachtung.
Ermittlungen wegen versuchter schwerer Brandstiftung
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und geht von einem vorsätzlichen Anschlag aus. Es wird wegen versuchter schwerer Brandstiftung ermittelt, da die Taten im Treppenhaus eine erhebliche Gefahr für die Bewohner darstellten. Die Beamten suchen nach Zeugen und sammeln Beweise, um die Täter schnellstmöglich zu identifizieren und festzunehmen.
Der Vorfall hat die örtliche Gemeinschaft erschüttert, und die Behörden appellieren an die Bevölkerung, wachsam zu sein und verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden. Die Feuerwehr betonte die Wichtigkeit von Rauchmeldern und regelmäßigen Sicherheitsüberprüfungen in Mehrfamilienhäusern, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.



