Cold Case in Frankreich gelöst: Leiche in Regentonne identifiziert
Cold Case in Frankreich gelöst: Festnahme nach 20 Jahren

Mehr als zwei Jahrzehnte nach einem gewaltsamen Tod in Frankreich ist ein Cold Case gelöst worden: Die Identität des weiblichen Opfers wurde geklärt, und ein Tatverdächtiger wurde festgenommen. Die weltweit größte Polizeiorganisation Interpol, die an der Aufklärung des Falls beteiligt war, gab dies bekannt.

Der Fall: Leiche in einer Regentonne entdeckt

Anfang 2005 wurde die verstümmelte Leiche einer Frau in einer Regenwassertonne in der Gemeinde Saint-Quirin gefunden, die nur wenige Dutzend Kilometer von der deutschen Grenze entfernt liegt. Die Tote war in Müllsäcke verpackt und mit Seilen verschnürt worden. Trotz intensiver Ermittlungen blieb ihre Identität über 20 Jahre lang ein Rätsel.

Interpols Kampagne „Identify Me“

Interpol nahm den Fall in die Kampagne „Identify Me“ auf. Diese Initiative sucht öffentlich nach Hinweisen zu mehr als 40 nicht identifizierten Frauenleichen in Europa. Nun konnte erstmals seit dem Start der Kampagne ein Verdächtiger zu einem lange zurückliegenden Frauenmord festgenommen werden, an dem auch Deutschland beteiligt ist.

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Beteiligte Länder

An der Aktion „Identify Me“ sind neben Deutschland auch die Polizeibehörden Belgiens, der Niederlande, Italiens, Frankreichs und Spaniens beteiligt. Laut Interpol wurden die meisten der gesuchten Frauen ermordet oder starben unter verdächtigen oder ungeklärten Umständen. Neun der Leichen waren in Deutschland entdeckt worden.

Erfolge der Kampagne

Auf der Kampagnenwebseite veröffentlichte Interpol Gesichtsrekonstruktionen sowie Bilder von Schmuckstücken und Kleidung, die bei den Frauen gefunden wurden. Bislang konnten die Behörden fünf der Leichen identifizieren. In den übrigen Fällen bittet Interpol weiterhin um Hinweise aus der Bevölkerung.

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