Einbruch in Köthen: Tresor geknackt und Wasserhähne aufgedreht - Polizei ermittelt
Eine böse Überraschung erlebte die Geschäftsführerin des Wreesmann-Marktes in der Geuzer Straße in Köthen am Montagmorgen, dem 13. April 2026. Als sie gegen 7.30 Uhr den Markt öffnete, stand der Fußboden unter Wasser, und ein aufgebrochener Tresor zeugte von einem nächtlichen Einbruch. Die Polizei wurde umgehend alarmiert und ist nun mit umfangreichen Ermittlungen beschäftigt.
Einbruch über das Dach und hoher Sachschaden
Die hinzugezogenen Polizeibeamten konnten schnell rekonstruieren, dass die unbekannten Täter über das Dach in das Gebäude eingedrungen waren. Ihr Ziel war offenbar Bargeld, denn sie konzentrierten sich auf den Tresor, den sie erfolgreich aufbrachen. Die gestohlene Summe liegt im unteren fünfstelligen Bereich, was auf einen gezielten Raub hindeutet. Neben dem Diebstahl hinterließen die Einbrecher jedoch auch erheblichen Sachschaden.
Der angerichtete Schaden wurde von den Ermittlern mit etwa 20.000 Euro beziffert. Ein Großteil davon entstand durch das aufgedrehte Wasser, das den Fußboden überschwemmte und möglicherweise weitere Schäden an der Einrichtung verursachte. Ob die Täter die Wasserhähne absichtlich öffneten, um Spuren zu verwischen, ist noch unklar und Teil der laufenden Untersuchungen.
Polizei sucht nach Hinweisen und Spuren
Die Beamten der Spurensicherung waren am Tatort im Einsatz, um mögliche Fingerabdrücke, DNA-Spuren oder andere Beweise zu sichern. Die Ermittlungen dauern an, und die Polizei bittet die Öffentlichkeit um Mithilfe. Zeugen, die in der Nacht zum Montag verdächtige Aktivitäten in der Umgebung des Wreesmann-Marktes beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Dieser Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Sicherheitsmaßnahmen für Geschäfte, insbesondere in den frühen Morgenstunden, wenn solche Einbrüche häufig stattfinden. Die Polizei rät zu verstärkter Überwachung und Alarmanlagen, um ähnliche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.
Für den Wreesmann-Markt bedeutet der Einbruch nicht nur einen finanziellen Verlust, sondern auch Betriebsstörungen, da die Aufräumarbeiten Zeit in Anspruch nehmen. Die Geschäftsführung arbeitet eng mit den Ermittlern zusammen, um den Fall aufzuklären und den Normalbetrieb so schnell wie möglich wiederherzustellen.



