Cigerci-Hattrick in neun Minuten: Energie Cottbus feiert Wahnsinnssieg im Aufstiegsrennen
Cigerci-Hattrick: Energie Cottbus feiert Wahnsinnssieg

Cigerci-Hattrick in neun Minuten: Energie Cottbus feiert Wahnsinnssieg im Aufstiegsrennen

Ein Fußball-Feingeist hat den Aufstiegskampf in der 3. Liga weiter zugespitzt. Tolcay Cigerci vom FC Energie Cottbus erzielte am Samstag einen spektakulären Hattrick innerhalb von nur neun Minuten und führte seine Mannschaft zu einem atemberaubenden 5:3-Sieg gegen Rot-Weiss Essen. Dieser Sieg bringt die Lausitzer wieder ganz nah an einen direkten Aufstiegsplatz, wobei sie nur noch einen Punkt Rückstand auf Essen haben.

Die magischen neun Minuten des Tolcay Cigerci

Als beim Stand von 1:3 gegen Rot-Weiss Essen kaum noch jemand an eine Wende glaubte, schlug die Stunde des begnadeten Technikers. In der 73. Minute verwandelte Cigerci einen Foulelfmeter zum 2:3, nur Minuten später traf er per direkt verwandeltem Freistoß zum 3:3. Den krönenden Abschluss bildete ein fulminanter 20-Meter-Schuss in der 82. Minute zum 4:3. „Wegen solchen Spielen kommt man ins Stadion“, schwärmte Cigerci nach dem Spiel bei MagentaSport. Der Offensivspieler betonte jedoch auch, dass die zwei Gegentore durch Standards die Mannschaft wurmten: „Da müssen wir etwas tun. Davon bekommen wir in der jüngeren Vergangenheit einfach zu viele.“

Hansa Rostock verpasst wichtigen Sieg in Schweinfurt

Während Energie Cottbus jubelte, erlebte der FC Hansa Rostock einen herben Rückschlag. Das torlose Unentschieden beim Tabellenschlusslicht 1. FC Schweinfurt kommt einer Niederlage gleich. Statt die Konkurrenten im Aufstiegskampf unter Druck zu setzen, läuft Hansa nun selbst wieder hinterher. Dank des Cottbuser Sieges beträgt der Rückstand aber nur vier Punkte. Trainer Daniel Brinkmann zeigte sich dennoch optimistisch: „Ich erlaube es nicht, dass irgendwer nun mit einem gesenkten Kopf herumrennt. Wir haben noch vier Spiele und kommen sicher an die 70 Punkte ran.“ Stürmer Andreas Voglsammer äußerte sich kritischer: „Ich bin sprachlos. Wir waren die ersten 60 Minuten nicht da. Das müssen wir uns ankreiden.“

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FC Erzgebirge Aue kämpft weiter um den Klassenerhalt

Der FC Erzgebirge Aue wehrt sich weiterhin gegen den Abstieg. Dank eines 2:2 beim VfB Stuttgart II haben die Sachsen zumindest noch die rechnerische Möglichkeit auf den Verbleib in der 3. Liga. Vier Spieltage vor Saisonende haben die Veilchen zwölf Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Interimstrainer Khvicha Shubitidze lobte sein Team für die zweite Halbzeit: „Die Jungs haben Gas gegeben und gar nicht so unverdient die Tore gemacht.“ Mit Blick auf das Halbfinale im sächsischen Landespokal am Mittwoch beim Chemnitzer FC sagte Shubitidze: „Wir werden dort auf Sieg spielen, das ist unser Anspruch.“

Die Spannung im Aufstiegsrennen der 3. Liga bleibt damit auf dem Höhepunkt. Während Energie Cottbus durch Cigercis Jahrhundertleistung neuen Schwung erhielt, muss Hansa Rostock nach dem enttäuschenden Remis in Schweinfurt nachlegen. Für Aue bleibt die Hoffnung auf den Klassenerhalt zwar rechnerisch bestehen, doch der Weg wird mit jedem Spieltag schwieriger.

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