Eklat bei Eintracht: Trainer Riera attackiert Medien scharf
Eintracht-Trainer Riera attackiert Medien scharf

Ein Eklat erschüttert die Frankfurter Eintracht: Trainer Albert Riera (44) sorgte am Freitag auf der Pressekonferenz vor dem wichtigen Heimspiel gegen den Hamburger SV (Samstag, 15.30 Uhr, bei Sky live) für einen regelrechten Ausraster. Der Coach ließ seiner Wut über einen Medienbericht freien Lauf und attackierte die anwesenden Journalisten verbal.

Auslöser: BILD-Enthüllung über Spannungen

Hintergrund des emotionalen Auftritts war eine Enthüllung der BILD-Zeitung. Das Blatt hatte von zunehmenden Spannungen zwischen Riera und seinem Top-Torjäger Jonathan Burkardt (25, 10 Saisontore) berichtet. Diese Meldung ließ den Coach offenbar derart kochen, dass er die Pressekonferenz für eine minutenlange Schimpftirade nutzte.

Riera spricht von "Gift" und "Bullshit"

In seiner Rede, die im Video festgehalten wurde, scheute Riera nicht vor drastischen Worten zurück. Er bezeichnete die Berichterstattung als "Gift" und "Bullshit". Der Trainer warf den Medien vor, gezielt Unruhe im Team zu stiften und die Arbeit des Trainerteams zu untergraben. „Das ist nicht nur unfair, das ist schädlich für den Verein“, wetterte Riera sichtlich aufgebracht.

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Die Szene aus der Pressekonferenz zeigt einen Coach, der die Kontrolle über seine Emotionen verloren hat. Mehrere Minuten lang ließ er seinem Frust freien Lauf, während die Journalisten teils fassungslos, teils amüsiert reagierten. Einige versuchten, Zwischenfragen zu stellen, wurden jedoch von Riera barsch abgewiesen.

Reaktionen und Auswirkungen

Der Eklat kommt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Eintracht Frankfurt steht im Abstiegskampf der 2. Bundesliga und benötigt dringend Punkte. Das Spiel gegen den HSV ist richtungsweisend. Ob Rieras Ausraster die Mannschaft zusätzlich verunsichert oder eher beflügelt, bleibt abzuwarten.

Vereinsseitig gab es zunächst keine offizielle Stellungnahme. Allerdings dürfte Sportvorstand Markus Krösche das Verhalten seines Trainers kritisch sehen. Riera selbst zeigte sich uneinsichtig. „Ich stehe zu dem, was ich gesagt habe. Die Wahrheit tut manchmal weh“, erklärte er nach der Pressekonferenz.

Die Medienvertreter zeigten sich hingegen wenig beeindruckt. „Solche Ausbrüche sind Ausdruck von Druck und Hilflosigkeit“, kommentierte ein Journalist. „Riera sollte sich lieber auf das Spiel konzentrieren, statt die vierte Gewalt zu beschimpfen.“

Ob der Eklat langfristige Folgen für Riera haben wird, ist noch unklar. Die Niederlage gegen den HSV könnte ihn endgültig in Erklärungsnot bringen. Die Fans der Eintracht sind gespalten: Während einige die Leidenschaft des Trainers begrüßen, sehen andere das Verhalten als unprofessionell an.

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