In Eggesin blieben auch in diesem Jahr am Herrentag zahlreiche Küchen kalt und sauber, denn das Kochen übernahm das Feldküchenteam der Freiwilligen Feuerwehr Eggesin. Seit nunmehr 33 Jahren gehört der Erbseneintopf aus der DDR-Feldküche in der Randowstadt zum Männertag wie der Flieder ans Fahrrad oder der Bollerwagen.
Frühes Aufstehen für die Tradition
Bereits um 5.30 Uhr wurde die DDR-Feldküche am Gerätehaus angeheizt. Der Eintopf war gegen 11 Uhr fertig und wurde zuerst vom Kochteam selbst verkostet, bevor dann gut 150 Kellen an die Eggesiner ausgeschenkt werden konnten. Schon bevor die Feuerwehr um 11.30 Uhr den Parkplatz an der Eiche erreichte, standen die ersten hungrigen Erbseneintopfliebhaber mit Schüsseln und Kochtöpfen bereit.
Vorbereitung beginnt am Vortag
Bevor die Frauen und Männer des Kochteams am Mittwoch mit dem großen Schnippeln begannen, wurde erst einmal gemeinsam gefrühstückt – ein weiterer Teil der Eggesiner Tradition. Dann hieß es: Kilogramm Kartoffeln schälen, Möhren, Sellerie und Porree putzen und klein schneiden, Speck und Kassler in feine Streifen schneiden und die Erbsen einweichen.
Rezept bleibt geheim
Chefkoch Frank Zielke verriet auch dieses Jahr sein exaktes Rezept nicht. Nur so viel: „Es gibt ein Grundrezept, das im Laufe der Jahre immer weiter verfeinert wurde.“ Steffen Arndt, Vorsitzender des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Eggesin, dankte allen fleißigen Koch-Helfern für ihren Einsatz.



