Ermittler suchen erneut nach gestohlenem Kelten-Goldschatz in Plate
Ermittler suchen Kelten-Goldschatz in Plate

Mehr als drei Jahre nach dem spektakulären Diebstahl eines Goldschatzes aus dem Kelten Römer Museum im oberbayerischen Manching suchen Ermittler erneut nach dem verschwundenen Großteil der Beute. Nach Angaben des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) vermuten die Beamten, dass das fehlende Gold auf dem Grundstück des Hauptverdächtigen und seiner Partnerin in Plate in Mecklenburg-Vorpommern versteckt ist.

Hintergrund des Diebstahls

Der Goldschatz wurde im November 2022 aus dem Museum gestohlen. Vier Täter wurden festgenommen und im Juli 2025 am Landgericht Ingolstadt zu langjährigen Haftstrafen verurteilt. Bis auf einen kleinen Teil der gestohlenen Goldmünzen blieb der Schatz bislang verschwunden. Die Verdächtigen äußerten sich während des Prozesses nicht dazu, wo das Gold versteckt sein könnte.

Neue Durchsuchung mit moderner Technik

Seit dem Morgen durchsuchen Kunstfahnder des LKA erneut das Anwesen und das Grundstück des Hauptverdächtigen. Dabei kommt auch Röntgen- und Radartechnik zum Einsatz. „Neue Erkenntnisse“ ließen die Ermittler davon ausgehen, dass der Großteil der Beute dort professionell versteckt worden sei, um sie später zu verkaufen. Es handelt sich um 411 Goldmünzen und einen Goldgusskuchen, die bislang nicht gefunden wurden – insgesamt etwa drei Kilogramm Gold.

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Suche nach Bargeld und Geldwäscheverdacht

Die Ermittler vermuten zudem, dass sie auf dem Grundstück auch größere Mengen Bargeld aus anderen Einbrüchen der Gruppe finden könnten. Bis zum späten Vormittag hatten die Beamten laut einem Sprecher des LKA noch nichts gefunden. Die Suche sollte am Nachmittag fortgesetzt werden. Die Beamten verdächtigen die Partnerin des Hauptverdächtigen, ihre Hilfe beim Verkauf des Goldes angeboten zu haben. Ermittelt werde wegen des Verdachts der Geldwäsche. Ihr Partner sitzt laut LKA nach wie vor in München in Untersuchungshaft, das Urteil gegen ihn ist bisher nicht rechtskräftig.

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