Ermittlungen gegen Fabians Vater
Die Staatsanwaltschaft Rostock hat ein Ermittlungsverfahren gegen den Vater des getöteten achtjährigen Fabian aus Güstrow eingeleitet. Dem Mann wird vorgeworfen, vor Gericht eine falsche Aussage gemacht zu haben. Dies gab die Staatsanwaltschaft zu Beginn des vierten Verhandlungstages bekannt, wie eine Sprecherin des Landgerichts Rostock bestätigte. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung über die neuen Entwicklungen berichtet.
Hintergrund des Falls
Der achtjährige Fabian war im vergangenen Jahr in Güstrow getötet worden. Der Fall hatte bundesweit für Entsetzen gesorgt. Im laufenden Prozess vor dem Landgericht Rostock soll die genaue Todesursache geklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Die Ermittlungen gegen den Vater des Jungen werfen nun ein neues Licht auf das Verfahren.
Die Staatsanwaltschaft prüft, ob der Vater bewusst die Unwahrheit gesagt hat, um den Ausgang des Verfahrens zu beeinflussen. Sollte sich der Vorwurf der Falschaussage bestätigen, drohen dem Mann rechtliche Konsequenzen. Der Prozess wird fortgesetzt, weitere Details zu den Vorwürfen werden in den kommenden Verhandlungstagen erwartet.



