Freinachtsstreich: Fischbrunnen am Marienplatz schäumt über
Fischbrunnen schäumt nach Freinachtsstreich

In der Nacht zum 1. Mai 2026 hat die Freinacht in München für einen ungewöhnlichen Vorfall gesorgt. Der Fischbrunnen am Marienplatz, sonst ein ruhiges Gewässer, begann plötzlich stark zu schäumen. Grund war ein Streich unbekannter Täter, die eine unbekannte Substanz in den Brunnen kippten.

Freinacht-Tradition in Bayern

Die Freinacht, auch als „Nacht der Streiche“ bekannt, findet jedes Jahr in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai statt. In Bayern ist es Brauch, einander harmlose Scherze zu spielen. Typische Streiche sind das Entfernen von Gartentoren, das Zukleben von Türen oder das Versetzen von Maibäumen. Meist sind die Aktionen schnell bereinigt und enden ohne größere Schäden.

Polizei verzeichnet 507 Einsätze

Auch in München hielt die Freinacht die Polizei in Atem. Insgesamt registrierte das Präsidium 507 Einsätze in der Nacht zum Freitag. Davon konnten 47 direkt dem Brauchtum zugeordnet werden. Bei 24 dieser Einsätze handelte es sich um Ruhestörungen. Die Polizei spricht trotz der hohen Zahl von einer insgesamt ruhigen und friedlichen Freinacht.

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Fischbrunnen als Ziel eines Streichs

Ein Einsatz stach jedoch besonders hervor: Unbekannte Täter wählten den Fischbrunnen am Marienplatz als Ziel ihres Streichs. Sie schütteten eine Substanz in das Wasser, woraufhin dieses stark zu schäumen begann. Die Polizei wertet dies als Sachbeschädigung. Nun wird untersucht, um welche Substanz es sich handelt und wie der Brunnen gereinigt werden kann. Der Brunnen muss möglicherweise aufwendig gesäubert werden, um Folgeschäden zu vermeiden.

Die Münchner Polizei zieht dennoch ein positives Fazit: Die Freinacht 2026 verlief weitgehend friedlich und ohne ernsthafte Zwischenfälle. Die Beamten appellieren jedoch an die Bürger, bei Streichen die Grenzen des Erlaubten nicht zu überschreiten, um Strafanzeigen zu vermeiden.

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