Tragödie in Manlleu: Fünf Jugendliche sterben bei Lagerraum-Brand in Spanien
Fünf Jugendliche sterben bei Lagerraum-Brand in Spanien

Tragödie in Manlleu: Fünf Jugendliche sterben bei Lagerraum-Brand in Spanien

Ein vermeintlich sicherer Treffpunkt wurde für fünf Jugendliche in der spanischen Kleinstadt Manlleu zur tödlichen Falle. Am Montagabend brach gegen 21:10 Uhr in einem fünfstöckigen Wohnhaus ein verheerendes Feuer aus, das die jungen Leben auslöschte.

Die verheerende Entdeckung der Einsatzkräfte

Anwohner bemerkten zunächst Rauch im Treppenhaus und alarmierten umgehend die Rettungsdienste. Die Feuerwehr konnte das Feuer zwar schnell unter Kontrolle bringen, doch bei den Löscharbeiten machten sie eine grausame Entdeckung. Im Lagerraum des Gebäudes fanden sie vier Leichen, nachdem bereits eine tote Person im Haus entdeckt worden war.

Ein Sprecher der katalanischen Feuerwehr erklärte: „Trotz der massiven Bemühungen unserer Feuerwehrleute und Rettungsdienste – wir setzten 11 Krankenwagen und zwei psychologische Betreuungsteams ein – konnte leider nichts mehr getan werden, um ihr Leben zu retten.“ Fünf weitere Personen erlitten bei dem Vorfall leichte Verletzungen.

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Die Opfer: Jugendliche aus der Nachbarschaft

Die Identität der Toten wurde von den Behörden bisher nicht offiziell bestätigt. Lokale Medienberichte deuten jedoch darauf hin, dass es sich um Jugendliche handelt, von denen keiner in dem betroffenen Gebäude wohnte. Bewohner des Hauses beschrieben sie als Kinder aus der unmittelbaren Nachbarschaft.

Die Altersangaben variieren in den verschiedenen Berichten. Während „La Vanguardia“ aus Polizeikreisen erfuhr, dass die Opfer zwischen 14 und 18 Jahren alt gewesen sein sollen, berichtet der Fernsehsender „RTVE“, dass eines der Opfer möglicherweise erst 12 Jahre alt war.

Der Lagerraum als heimlicher Treffpunkt

Der Großvater eines der Opfer gab der spanischen Tageszeitung „La Vanguardia“ gegenüber an, dass die Jugendlichen den Lagerraum zu einer Art privatem Treffpunkt umgebaut hatten. Auch die Mutter eines weiteren Opfers, Mohamed, kommt in dem Bericht zu Wort: „Er hat sich mit Freunden aus der Nachbarschaft getroffen. Wir wissen nicht, was passiert sein könnte.“

Ermittlungen und Reaktionen

Die Hintergründe des Feuers sind bislang völlig unklar. Die Regionalpolizei „Mossos d’Esquadra“ hat die Ermittlungen übernommen und versucht, die Ursache des Brandes zu klären.

Der katalanische Präsident Salvador Illa Roca zeigte sich zutiefst schockiert über die Todesfälle und sprach den Familien und Freunden der Opfer auf der Plattform X sein tiefstes Beileid aus. Die örtlichen Behörden riefen daraufhin drei offizielle Trauertage aus, um der Tragödie zu gedenken.

Die kleine Gemeinde Manlleu im Nordosten Spaniens ist durch diesen Vorfall schwer getroffen. Während die Ermittlungen weiterlaufen, bleibt die Frage nach der Brandursache und den genauen Umständen, die zu diesem tragischen Verlust junger Leben führten, vorerst unbeantwortet.

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