Die Berliner Polizei hat eine mutmaßliche Bande von Drogenhändlern ausgehoben. Mehr als 220 Polizisten sowie mehrere Spezialeinsatzkommandos (SEK) durchsuchten am Dienstagmorgen 17 Wohnungen und andere Räume, vor allem im Bezirk Spandau. Zwei Männer im Alter von 24 und 25 Jahren wurden als mutmaßliche Anführer verhaftet und sitzen in Untersuchungshaft, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch mitteilte.
Elf Verdächtige im Alter von 18 bis 29 Jahren
Insgesamt werden elf Männer im Alter zwischen 18 und 29 Jahren verdächtigt, bandenmäßig mit Rauschgift gehandelt zu haben. Die Durchsuchungen erstreckten sich auch auf eine Bäckerei und eine Pension in Spandau sowie einen weiteren Ort in Neukölln. Zur Unterstützung wurden Drogenspürhunde aus anderen Bundesländern und vom Zoll eingesetzt.
Umfangreiches Beweismaterial sichergestellt
Bei den Razzien beschlagnahmte die Polizei Drogen, eine Cannabisplantage, Medikamente, Bargeld und Handys. Die Ermittlungen dauern an. Die Beamten durchsuchten die Räumlichkeiten mit großer Sorgfalt, um weitere Beweise zu sichern und die Struktur der Bande zu ermitteln. Die Festgenommenen werden nun dem Haftrichter vorgeführt.



