Die Tage von Alois Schwartz bei Preußen Münster sind gezählt. Der Übergangstrainer wird am Sonntag in Elversberg voraussichtlich zum letzten Mal auf der Bank des Zweitliga-Absteigers sitzen. Der 59-Jährige war im März gekommen, um den Abstieg zu verhindern, scheiterte aber. Nach dem 1:1 gegen Darmstadt stand der Abstieg fest. Schwartz zeigte sich emotional und traurig über den Absturz. Sein Vertrag läuft nur bis Saisonende, eine Verlängerung ist unwahrscheinlich. Unter seiner Leitung gab es in sechs Spielen keinen Sieg, nur zwei Niederlagen und vier Unentschieden. Dennoch stabilisierte er die Mannschaft. Die Trennung soll noch vor dem Wochenende verkündet werden. Präsident Christian Pander und Vize Christoph Mangelmans äußern sich im Podcast "Preußen Privat" zur neuen Saison in der 3. Liga.
Schwartz' kurze Amtszeit
Alois Schwartz übernahm die Preußen im März mit der Aufgabe, den Abstieg zu verhindern. Nach nur 55 Tagen und sechs Spielen ohne Sieg steht der Abstieg fest. Der Trainer zeigte sich enttäuscht, aber auch verbunden mit dem Verein. Sein Vertrag gilt nur bis Saisonende, eine Option auf Verlängerung bestand nur bei Klassenerhalt. Nun läuft alles auf eine Trennung hinaus. Gespräche zwischen Schwartz und der Vereinsführung stehen kurz vor dem Abschluss.
Leistung unter Schwartz
Obwohl die Ergebnisse ausblieben, gelang Schwartz eine Stabilisierung. Nach dem klaren 1:4 auf Schalke zeigte die Formkurve nach oben. Die Defensive stand sicherer, wie die torlosen Unentschieden in Kiel und gegen Fürth zeigten. Auch die Offensive wurde gefährlicher, etwa beim 3:3 in Hannover. Hätten die Preußen bei seinem Debüt in Kiel ihre Chancen genutzt, wäre vielleicht alles anders gekommen.
Ausblick auf die 3. Liga
Präsident Christian Pander und Vize Christoph Mangelmans geben im Podcast "Preußen Privat" Einblicke in die Planungen für die neue Drittliga-Saison. Sie analysieren, was in der abgelaufenen Spielzeit nicht funktioniert hat. Der Podcast ist kostenlos auf der Vereinsseite und bei Spotify verfügbar.



