Großeinsatz in Viersen: Gefährlicher Häftling aus Psychiatrie entkommen
Die Polizei in Viersen (Nordrhein-Westfalen) hat am 09. April 2026 einen Großeinsatz ausgelöst, nachdem ein 19-jähriger Strafgefangener aus der LVR-Klinik Viersen-Süchteln geflohen ist. Der Mann entkam während eines begleiteten Ausgangs gegen 17 Uhr und wird seitdem intensiv gesucht. Die Behörden warnen eindringlich vor dem Flüchtigen, den sie als gefährlich einstufen.
Polizei warnt: Mann könnte bewaffnet sein
Laut Polizeiangaben gilt der 19-Jährige als gewalttätig und könnte möglicherweise bewaffnet sein. Die Bevölkerung in Viersen und Umgebung wird zur besonderen Vorsicht aufgerufen. Die Beamten appellieren an die Öffentlichkeit, die Person nicht anzusprechen und sich nicht in Gefahr zu bringen.
Beschreibung des Gesuchten
Der Flüchtige wird wie folgt beschrieben:
- Etwa 180 Zentimeter groß
- Kurze dunkle Haare
- Kleiner Oberlippenbart
- Kräftige Statur
Zum Zeitpunkt seiner Flucht trug er einen schwarzen Pullover, eine dunkle Jeans und dunkle Turnschuhe. Außerdem hat er eine Umhängetasche bei sich.
Umfangreiche Fahndungsmaßnahmen im Gange
Die Polizei hat umgehend umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet. Ein Polizeihubschrauber unterstützt die Suche aus der Luft, während Bodentrupps das Gebiet rund um die LVR-Klinik Viersen-Süchteln absuchen. Die Fahndung läuft auf Hochtouren.
Polizei bittet um Hinweise
Wer den beschriebenen Mann sieht oder Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben kann, soll umgehend den Notruf 110 wählen. Die Polizei betont, dass jede Beobachtung sofort gemeldet werden muss, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Der Großeinsatz zeigt, wie ernst die Lage von den Behörden eingeschätzt wird.



