Gift in Babynahrung: Ermittlungen wegen Erpressungsversuch gegen Hipp-Hersteller
Die Kriminalpolizei Ingolstadt hat Ermittlungen wegen versuchter Erpressung des Babynahrungsmittel-Herstellers Hipp aufgenommen. Das Verfahren unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Ingolstadt richtet sich derzeit gegen Unbekannt, wie das Polizeipräsidium Oberbayern Nord mitteilte. Bei der Kripo Ingolstadt wurde eine spezielle Ermittlungsgruppe mit dem Namen „Glas“ eingerichtet, um den Fall aufzuklären.
E-Mail mutmaßlicher Täter führte zu internationalen Maßnahmen
Eine E-Mail mutmaßlicher Täter wurde am 16. April 2026 bekannt. Daraufhin wurden sofort alle notwendigen Maßnahmen im In- und Ausland ergriffen. In den drei benachbarten Ländern Österreich, Tschechien und der Slowakei wurden insgesamt fünf manipulierte Babynahrungsgläser entdeckt. Laboruntersuchungen bestätigten, dass diese Gläser mit Rattengift versetzt worden waren.
Österreich sucht nach möglichem weiterem vergiftetem Glas
Die Polizei in Österreich sucht aktiv nach einem möglicherweise mit Gift verseuchten zweiten Glas mit Babynahrung. Ein manipuliertes Glas könnte dort noch im Umlauf sein, was zu erhöhter Wachsamkeit bei den Behörden führt. In Deutschland wurden hingegen keine mit Gift verunreinigten Gläser gefunden, wie die Ermittler betonten.
Internationale Zusammenarbeit und Sicherheitsvorkehrungen
Die Ermittlungen zeigen die internationale Dimension des Falls auf. Die Zusammenarbeit zwischen deutschen, österreichischen, tschechischen und slowakischen Behörden wurde intensiviert, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Verbraucher werden aufgefordert, verdächtige Produkte zu melden und Vorsicht walten zu lassen. Der Hersteller Hipp steht in engem Kontakt mit den Ermittlungsbehörden, um die Situation zu bewältigen und weitere Risiken zu minimieren.



