Graffiti: Schmierer sollen mitputzen, um Folgen zu sehen
Graffiti-Schmierer: Mitputzen für mehr Einsicht

Wer durch die Städte und Dörfer unseres Landes streift, sich in Rostock umsieht, der muss nicht einmal genau hinblicken, sofort dürften Schmierereien, Sticker und Graffitis auffallen. An Haltestellen, an Laternen, an Fassaden, an allem, woran Farbe haftet. Große Graffiti-Schriftzüge wechseln sich im viel beschworenen „Stadtbild“ mit irgendwelchem Geschmier und Stickern ab.

Zwischen Langeweile, Revierdenken und Staatsablehnung

Vielleicht bin ich naiv oder erkenne darin nicht die große Schaffenskraft der Verursacher, aber diese Kritzeleien in fast jedem Winkel sind mir oftmals unbegreiflich. Ist es die Langeweile in MV, die in den Verunstaltern aufkommt? Soll ein Revier markiert werden? Ist es der Hass gegen Eigentum? Ist es der Kick, etwas Verbotenes zu tun und zu hoffen, nicht erwischt zu werden? Bei links und rechts ist es wohl die Ablehnung des Staates oder des Gegners, den man durch Straftaten publik macht.

Der Nachweis dieser Taten ist schwer, selten werden kriminelle Kritzler erwischt. Hart durchgreifen könnte abschrecken: Sogar Haft ist laut Gesetz möglich.

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Mein Vorschlag: Täter müssen mitputzen

Ich finde, bei solchen Schmierereien müssen die Täter immer mitputzen - unterstützt von Profis. Die Schmierer sollen sehen, wie viel Arbeit und Ärger es macht, die Wände wieder sauber zu bekommen. Dann würden sie endlich mal etwas Sinnvolles mit ihren Händen erledigen.

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