Großrazzia gegen Hells Angels in NRW: 1.200 Polizisten im Einsatz
Großrazzia gegen Hells Angels: 1.200 Polizisten im Einsatz

Großrazzia gegen Hells Angels in Nordrhein-Westfalen

Mit einer großangelegten Razzia geht die Polizei in Nordrhein-Westfalen gegen die Rockergruppe „Hells Angels“ vor. Rund 1.200 Beamte seien in 28 Städten im Einsatz, erklärte das Innenministerium in Düsseldorf. Zuvor hatte die Behörde den Verein „Hells Angels Motorcycle Club Leverkusen“ verboten.

Die Einsatzkräfte durchsuchen seit den frühen Morgenstunden Wohnungen, Geschäftsräume und Clubhäuser der Rockergruppe. Ziel der Aktion ist es, Beweismaterial zu sichern und mögliche Straftaten zu unterbinden. Das Innenministerium betonte, dass das Verbot des Leverkusener Chapters Teil einer konsequenten Strategie gegen kriminelle Rockerbanden sei.

Die Razzia erstreckt sich über das gesamte Bundesland, von Köln über Düsseldorf bis ins Ruhrgebiet. Die Polizei wird von Spezialeinheiten und Hundeführern unterstützt. Bislang gab es keine Angaben zu Festnahmen oder sichergestellten Gegenständen. Die Ermittlungen dauern an.

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Innenminister Herbert Reul (CDU) erklärte, man werde nicht zulassen, dass Rockergruppen wie die Hells Angels in Nordrhein-Westfalen ihr Unwesen trieben. Das Verbot des Clubs in Leverkusen sei ein klares Signal. Die heutige Razzia zeige, dass der Rechtsstaat entschlossen handele.

Die Hells Angels gelten als eine der größten und einflussreichsten Rockergruppen weltweit. In Deutschland stehen sie immer wieder im Fokus von Ermittlungen wegen Gewalt- und Drogendelikten. Das Verbot des Leverkusener Chapters ist der jüngste Schritt in einer Reihe von Maßnahmen gegen die Organisation.

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