In Nordrhein-Westfalen laufen seit dem frühen Morgen in mehreren Städten Durchsuchungen bei mutmaßlichen Rechtsextremisten. Wie aus Sicherheitskreisen verlautete, gibt es insgesamt zehn Beschuldigte. Die Maßnahmen richten sich gegen die Gruppe „Jung und Stark“ und finden in landesweit acht Städten statt. An der Aufklärung der Gruppierung war auch das Bundesamt für Verfassungsschutz beteiligt.
Hintergrund der Razzia
Die Durchsuchungen begannen in den frühen Morgenstunden und erstrecken sich über mehrere Städte in Nordrhein-Westfalen. Die Ermittler werfen den Beschuldigten vor, eine rechtsextreme Vereinigung gebildet zu haben. Die Gruppe „Jung und Stark“ steht im Verdacht, verfassungsfeindliche Aktivitäten zu planen und durchzuführen. Die Polizei und der Verfassungsschutz arbeiten eng zusammen, um die Strukturen der Gruppe zu zerschlagen.
Details zu den Beschuldigten
Nach Informationen aus Sicherheitskreisen handelt es sich bei den zehn Beschuldigten um Personen im Alter von 18 bis 35 Jahren. Sie sollen über soziale Netzwerke und persönliche Treffen Kontakt gehalten haben. Die Ermittler prüfen derzeit, ob Verbindungen zu anderen rechtsextremen Gruppierungen bestehen.
Die Aktion ist Teil einer größeren Offensive gegen Rechtsextremismus in Nordrhein-Westfalen. In den vergangenen Monaten hatten die Behörden ihre Anstrengungen verstärkt, um neonazistische Strukturen zu bekämpfen. Der Verfassungsschutz beobachtet die Szene bereits seit längerem.
Reaktionen aus der Politik
Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat die Razzia begrüßt. Innenminister Herbert Reul betonte, dass man entschlossen gegen jede Form von Extremismus vorgehe. „Wir werden nicht zulassen, dass Rechtsextremisten unsere Demokratie untergraben“, so Reul. Auch der Verfassungsschutz zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf der Durchsuchungen.
Die Ermittlungen dauern an. Weitere Details werden im Laufe des Tages erwartet. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise zu möglichen weiteren Aktivitäten der Gruppe.



