Mit einer groß angelegten Razzia geht die Berliner Polizei entschlossen gegen organisierte Kriminalität und die Verbreitung von Schusswaffen vor. Seit den frühen Morgenstunden durchsuchen zahlreiche Einsatzkräfte Wohnungen und andere Räumlichkeiten in verschiedenen Stadtteilen der Hauptstadt. Ein Polizeisprecher erklärte, dass genauere Informationen im Laufe des Tages veröffentlicht werden sollen.
Hunderte Polizisten im Einsatz
Laut einem Bericht der Zeitung „B.Z.“ sind mehrere Hundert Polizisten an der Aktion beteiligt. Darunter befinden sich auch Spezialeinsatzkommandos (SEK), die für besonders riskante Durchsuchungen zuständig sind. Die Razzia zielt darauf ab, illegale Waffen aus dem Verkehr zu ziehen und die Sicherheit in der Stadt zu erhöhen.
Sondereinheit „Ferrum“ und Ermittlungsgruppe „Telum“
Die anhaltende Gewaltkriminalität in Berlin, die seit mehr als einem Jahr von zahlreichen Schießereien geprägt ist, hat die Behörden zum Handeln gezwungen. Bereits im November 2025 gründete das Landeskriminalamt (LKA) die Sondereinheit „Ferrum“ (lateinisch für „Eisen“), die sich auf die Bekämpfung von Waffenkriminalität spezialisiert hat. Parallel dazu setzte die Staatsanwaltschaft eine eigene Ermittlungsgruppe namens „Telum“ ein, um die Hintergründe der Bandenkriminalität zu durchleuchten.
Die heutige Razzia ist ein weiterer Schritt im Kampf gegen die illegale Verbreitung von Schusswaffen. Die Polizei betont, dass solche Aktionen notwendig seien, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten und kriminelle Strukturen nachhaltig zu schwächen.



