Gerichtsvorfall in Ansbach: Mann schmuggelte vier Handys im Körper versteckt
Handy-Schmuggel im Gericht: Vier Geräte im Körper versteckt

Kurioser Vorfall im Amtsgericht Ansbach: Vier Handys im Körper versteckt

Ein außergewöhnlicher Fall von Schmuggel hat sich im Amtsgericht Ansbach in Bayern ereignet. Ein 25-jähriger Mann gelangte trotz Sicherheitskontrolle mit vier Handys ins Gerichtsgebäude, die er in seinem Hinterteil versteckt hatte. Die blau-weißen Mobiltelefone waren in Kondome verpackt und für einen befreundeten Häftling bestimmt.

Auffälliges Verhalten und eiliger Toilettengang

Bereits beim Einlass in das Gericht fiel der Mann durch sein nervöses Verhalten auf. Da bei der Sicherheitskontrolle jedoch nichts Verdächtiges entdeckt wurde, durfte er das Gebäude betreten. Kurz nach seiner Ankunft suchte er eilig die Toiletten auf, was bei einem Justizbeamten Aufmerksamkeit erregte.

Der Beamte fand laut Polizeiangaben nur wenige Minuten später die Ursache für den dringenden Toilettengang: In einer Klopapierrolle versteckt entdeckte er insgesamt vier Handys, die sorgfältig in Kondome eingepackt waren. Als Polizisten den 25-Jährigen zur Rede stellten, gestand dieser umgehend, die Mobiltelefone in seinem Hinterteil ins Gericht geschmuggelt zu haben.

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Ordnungswidrigkeit mit möglichem Bußgeld

Bei dem Vorfall handelt es sich rechtlich um eine Ordnungswidrigkeit, konkret um „Verkehr mit Gefangenen“. Gegen den Mann wird nun ermittelt, ihm droht ein Bußgeld in Höhe von 150 bis 1.000 Euro. Alle vier Handys wurden sichergestellt und in die Asservatenkammer gebracht.

Unklar bleibt, ob der Schmuggler bei seinem ungewöhnlichen Vorhaben Helfer hatte oder sich dabei verletzte. Auch der geplante Abholzeitpunkt der Handys durch den Häftling ist nicht bekannt. Laut Polizei hatte der betroffene Häftling in naher Zukunft keine Verhandlung im Amtsgericht Ansbach terminiert.

Sicherheitsfragen und Konsequenzen

Der Vorfall wirft Fragen zur Effektivität der Sicherheitskontrollen an Gerichten auf. Obwohl der Mann bei der Einlasskontrolle auffiel, konnten die versteckten Handys nicht entdeckt werden. Die Ermittlungen konzentrieren sich nun auf die genauen Umstände des Schmuggels und mögliche Mitwisser.

Dieser kurioser Fall zeigt, zu welchen Mitteln Menschen greifen, um Kontrabande in gesicherte Bereiche zu bringen. Für den 25-Jährigen könnte der Versuch, einem Häftling Handys zuzuspielen, nun teuer werden.

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