Die Stadt Jessen geht in Kürze mit einem Hubschrauber gegen Goldafter und Eichenprozessionsspinner vor. Die betroffenen Flächen, auf denen Biozid versprüht wird, werden dann zeitweise gesperrt. Die Maßnahme dient dem Schutz der Bevölkerung vor den gefährlichen Brennhaaren der Raupen.
Hintergrund der Bekämpfungsaktion
Die Raupen des Goldafters und des Eichenprozessionsspinners können bei Kontakt mit ihren Brennhaaren starke allergische Reaktionen auslösen. Daher haben sich die Städte Jessen, Annaburg und Zahna-Elster entschlossen, gemeinsam gegen die Schädlinge vorzugehen. Der Einsatz eines Hubschraubers ermöglicht eine effiziente und großflächige Verteilung des Biozids in den betroffenen Wald- und Parkgebieten.
Wann wird das Biozid versprüht?
Die genauen Termine für den Hubschraubereinsatz werden noch bekanntgegeben. Die Stadtverwaltung bittet die Anwohner, die Sperrungen der betroffenen Gebiete zu beachten und diese während der Aktion nicht zu betreten. Nach dem Sprühen bleibt eine gewisse Wartezeit, bis die Flächen wieder gefahrlos genutzt werden können.
Die Bekämpfung ist Teil eines integrierten Schädlingsmanagements, das auch biologische Methoden umfasst. Der Hubschraubereinsatz wird jedoch als notwendig erachtet, um eine massive Ausbreitung der Raupen zu verhindern und die Gesundheit der Menschen zu schützen.



