Anschlagsdrohung im ICE: Mann zündet Pyrotechnik und bleibt in Gewahrsam
ICE-Anschlagsdrohung: Mann bleibt in Gewahrsam

Großeinsatz nach Anschlagsdrohung im ICE: Tatverdächtiger bleibt in Gewahrsam

Nach einer schwerwiegenden Anschlagsdrohung in einem ICE in Nordrhein-Westfalen bleibt der 20-jährige Tatverdächtige zunächst in Polizeigewahrsam. Die Kriminalpolizei ermittelt intensiv zu den Hintergründen des Vorfalls, wie ein Sprecher mitteilte. Der Vorfall ereignete sich am Abend im ICE 19 von Aachen nach Frankfurt, wo der Mann zwei pyrotechnische Gegenstände zündete und sich anschließend auf die Zugtoilette zurückzog.

Fahrgäste setzen Verdächtigen fest

Andere Fahrgäste reagierten schnell und setzten den Mann auf der Toilette fest. Beamte der Bundespolizei nahmen den Deutschen am Siegburger Bahnhof in Gewahrsam. Der Zug wurde daraufhin vollständig geräumt, um die Sicherheit aller Beteiligten zu gewährleisten. Bei dem Vorfall wurden mindestens zwölf Menschen leicht verletzt.

Laut einer Polizeimitteilung erlitt eine Person vermutlich ein Knalltrauma. Eine Sprecherin der Bundespolizei berichtete in der Nacht von „leichten, oberflächlichen Hautverletzungen“ bei Betroffenen. Die meisten der rund 180 Fahrgäste, die kurz vor Ostern unterwegs waren, kamen jedoch mit dem Schrecken davon.

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Messerklingen und Rauchkörper gefunden

Bei der Durchsuchung des Tatverdächtigen fanden die Einsatzkräfte zwei Messer, eine Maske sowie zwei frei verkäufliche Rauchkörper. Die Bundespolizei bestätigte, dass der Mann mit einem Anschlag gedroht hatte, was die Situation zusätzlich eskalieren ließ.

Die Hintergründe des Vorfalls sind laut Polizei weiterhin unklar. Die Ermittlungen konzentrieren sich darauf, ob der 20-Jährige vor einen Haftrichter kommt, was sich im Laufe des Tages entscheiden soll. Die Bundespolizei und die Kriminalpolizei arbeiten eng zusammen, um alle Aspekte des Falls aufzuklären.

Der Vorfall unterstreicht die Bedeutung von Wachsamkeit und schnellem Handeln in öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Polizei betont, dass solche Vorkommnisse ernst genommen werden und umfassende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen werden, um die Öffentlichkeit zu schützen.

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