Brutaler Angriff am Berliner Bahnhof: Jugendliche treten Mann Treppe hinunter
Jugendliche treten Mann in Berliner Bahnhof Treppe hinunter

Brutaler Angriff am Berliner Bahnhof: Jugendliche treten Mann Treppe hinunter

Ein 26-jähriger Mann ist am Bahnhof Hermannstraße in Berlin-Neukölln von Jugendlichen brutal attackiert und schwer verletzt worden. Der hinterhältige Angriff erfolgte gezielt und wurde von mehreren Beteiligten mit ihren Handys gefilmt, wie die Bundespolizei in einer aktuellen Mitteilung bestätigte.

Gezielter Tritt in den Rücken löst Sturz aus

Der Vorfall ereignete sich am Sonntagabend, als der Mann zunächst vor dem Bahnhof eine Gruppe von vier Jugendlichen ansprach. Als er anschließend in den Bahnhof ging, folgten ihm die Jugendlichen zu einer Treppe. Drei von ihnen griffen laut Polizeiangaben sofort zu ihren Mobiltelefonen und begannen, die Szene zu dokumentieren. Der vierte Jugendliche lief dem Mann hinterher und sprang diesem gezielt mit dem Fuß in den Rücken, was den 26-Jährigen die Treppe hinunterstürzen ließ.

Der Gestürzte erlitt dabei ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und musste umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Die Täter nutzten die Verwirrung nach dem Angriff zur Flucht und sind weiterhin auf der Flucht. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wertet neben den Handyvideos der Jugendlichen auch Aufnahmen aus den Überwachungskameras des Bahnhofs aus.

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Schockierende Parallelen zu früherem Vorfall

Der brutale Angriff weist auffällige Parallelen zu einem schockierenden Fall aus dem Oktober 2016 auf, der sich ebenfalls im Bereich des Bahnhofs Hermannstraße ereignete. Damals hatte ein Mann einer jungen Frau in den Rücken getreten, woraufhin sie die Stufen hinunterstürzte und sich schwer verletzte. Die damals veröffentlichten Videoaufnahmen des Vorfalls sorgten bundesweit für Entsetzen und Schlagzeilen.

Der Täter von 2016, der nach einem medizinischen Gutachten unter den Folgen eines Unfalls mit Gehirnschädigungen sowie starkem Alkohol- und Drogenkonsum litt, wurde später zu einer Gefängnisstrafe von knapp drei Jahren verurteilt. Die aktuelle Tat lässt befürchten, dass solche gewalttätigen Übergriffe an öffentlichen Orten weiterhin eine ernste Bedrohung darstellen.

Die Bundespolizei intensiviert ihre Fahndungsmaßnahmen und appelliert an die Bevölkerung, verdächtige Beobachtungen umgehend zu melden. Die Ermittler betonen, dass die gezielte Dokumentation der Gewalttat durch die Jugendlichen besonders verwerflich ist und auf eine geplante Vorgehensweise hindeuten könnte.

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