Trumps Personalpolitik: Dieser FBI-Chef ist jetzt ein Sicherheitsrisiko
Er soll sich exzessiv betrinken, mitunter kaum aufzuwecken sein und seiner Freundin eine Leibgarde aus Elitepolizisten spendiert haben. Die Vorwürfe gegen FBI-Chef Kash Patel wiegen schwer. Wie lange hält Donald Trump noch an ihm fest? Von Nicola Abé, New York
25.04.2026, 11.51 Uhr – Die Liste der Verfehlungen von FBI-Direktor Kash Patel wird immer länger. Insider berichten von regelmäßigen Trinkgelagen, bei denen der oberste Ermittler der USA kaum noch ansprechbar war. Zudem soll er persönliche Beziehungen ausgenutzt haben, um seiner Freundin eine spezielle Schutztruppe aus FBI-Eliteeinheiten zur Verfügung zu stellen – ein klarer Verstoß gegen interne Richtlinien.
Ein Sicherheitsrisiko für die Nation?
Die Enthüllungen werfen ein schlechtes Licht auf die Personalpolitik von Präsident Donald Trump, der Patel trotz aller Warnungen ins Amt gehoben hatte. Kritiker fordern nun Konsequenzen. „Ein FBI-Chef, der sich nicht unter Kontrolle hat, ist eine Gefahr für die nationale Sicherheit“, sagte ein ehemaliger hochrangiger FBI-Beamter. Die Frage ist nur, ob Trump bereit ist, seinen Gefolgsmann fallen zu lassen.
Patel selbst hat die Vorwürfe bislang nicht kommentiert. Das FBI verwies auf Anfragen auf interne Ermittlungen, die jedoch nicht bestätigt wurden. Fest steht: Der Druck auf den 45-jährigen Juristen wächst. Sollten sich die Anschuldigungen bewahrheiten, droht ihm nicht nur das Ende seiner Karriere, sondern möglicherweise auch eine strafrechtliche Verfolgung.
Wie lange hält Trump noch zu Patel?
Politische Beobachter sind gespalten. Während einige glauben, dass Trump seinen FBI-Chef notfalls opfern würde, um Schaden von sich selbst abzuwenden, sehen andere eine Parallele zu früheren Fällen, in denen der Präsident loyal zu seinen Leuten stand – selbst wenn die Beweise erdrückend waren. Die nächsten Wochen werden zeigen, ob Patel sich halten kann oder ob er zum Bauernopfer wird.



