Ein Leichenfund im Nordwesten Leipzigs hat am späten Mittwochabend einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Die Beamten evakuierten die Bewohner zweier Einfamilienhäuser in der Südstraße, wie eine Polizeisprecherin mitteilte.
Nachbar meldet leblosen Mann
Ein Nachbar hatte zuvor einen Mann gemeldet, der leblos in seiner Wohnung lag. Als die Polizei eintraf, entdeckten die Einsatzkräfte eine nicht identifizierbare Vorrichtung, die der Verstorbene offenbar selbst angefertigt hatte. Aufgrund des Aussehens hielten die Beamten das Objekt zunächst für einen Sprengsatz.
Spezialeinheit des LKA im Einsatz
Daraufhin wurde eine Spezialeinheit des Landeskriminalamts (LKA) für Sprengvorrichtungen angefordert. Die Experten untersuchten das Gerät und konnten schließlich Entwarnung geben: Es handelte sich lediglich um ein ungefährliches technisches Gerät, das der Bastler selbst gebaut hatte. Die vermeintliche Bombe entpuppte sich als harmloses Projekt des Verstorbenen.
Todesumstände noch unklar
Zu den näheren Umständen des Todes des Mieters machte die Polizei zunächst keine Angaben. Die Ermittlungen dauern an. Die Bewohner der beiden Häuser konnten nach der Entwarnung in ihre Wohnungen zurückkehren.



