Linken-Chef attackiert Greifswalder TV-Millionär Sven Hasl auf Instagram
Linken-Chef attackiert Greifswalder Millionär

Nach einem Einbruch in ihre Villa wurde Unternehmer Sven Hasl auf RTL berühmt. Der Chef der Linken schießt nun im Netz gegen den Millionär aus Vorpommern. Auf RTL zeigt er, was er hat, doch zuhause in Greifswald passt das nicht jedem. Millionär Sven Hasl und seine Familie waren kürzlich auf RTL und RTL+ zu sehen. In der Serie „Das geheime Leben der Superreichen: Wir sind die Hasls“ gibt die Familie Einblicke in ihren Reichtum, ihre Lebensweise und ihre Geschichte. Der Chef der Landes-Linken motzt derweil auf Instagram.

Scharfe Kritik an Greifswalder TV-Star

„Eine Million ist nichts, klar, da muss man schon aufpassen, wo man bleibt, wenn man gerade mal die Million auf dem Konto zu liegen hat“, wiederholt Hennis Herbst mit süffisantem Sarkasmus eine Aussage des Unternehmers. Herbst ist Vorsitzender des Landesverbands der Linken und sitzt auch in der Greifswalder Bürgerschaft. In bisher zwei Reels schießt er gegen Millionär und Mitbürger Sven Hasl. Hintergrund sind Ausschnitte aus Hasls Film, in welchen der Unternehmer über Existenzängste und Geld spricht.

„Eine Million ist nichts, da hast du ja Existenzängste. Als Kind habe ich immer gedacht, wenn du Millionär bist, hast du es geschafft“, sagt Sven Hasl in seinem Film, der auf RTL ausgestrahlt wurde. Linkenpolitiker Herbst entgegnet, dass in der Realität nur 1,5 Prozent der Deutschen ein Nettovermögen von einer Million Euro und 40 Prozent gar kein Vermögen hätten. Sven Hasl hingegen hat wenig Verständnis für die Attacke des Linken-Chefs.

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„Für einen Unternehmer ist eine Million nicht viel“

Der Ausschnitt sei aus dem Kontext geschnitten. Seine Aussage sei nicht auf Privatvermögen bezogen. Für Unternehmer gestalte sich die finanzielle Situation anders, als sein Kritiker sich das vielleicht vorstelle: „Für einen Unternehmer sind eine Million nicht viel. Nach Steuern, Abgaben, dem Honorar für den Steuerberater, Soli, den Kosten für ausfallende Angestellten und und und bleiben da vielleicht 250.000 Euro. Wenn ich dann noch Fehler mache, wie die Herren Politiker, dann habe ich Existenzängste“, entgegnet Sven Hasl.

Der Unternehmer möchte sich auch gar nicht zu intensiv politisch äußern: „Ich bin kein Politiker, ich bin Unternehmer und denke wie ein Unternehmer“, stellt der Greifswalder klar. Seinen Mitbürgern gönnt er ihren Lohn und würde bei diesem ansetzen, wie er sagt.

„Wenn man ehrlich ist, dann sollte die Linke sich freuen“

„Die Menschen werden von manchen gegeneinander aufgehetzt“, stellt der Immobilien-Unternehmer fest. „Mein Ansatz ist, die Lohnnebenkosten zu senken, damit endlich bei den Leuten, die arbeiten gehen, mehr in der Tasche bleibt. Wenn jemand 4000 Euro brutto kriegt und davon nicht mal 2000 Euro übrig bleiben, das ist das Problem“, schildert er seine Sicht der Dinge.

Von der Instagram-Attacke ist er indes auch enttäuscht. „Wenn man ehrlich ist, dann sollte die Linke sich freuen, dass es jemand geschafft hat. Wir kommen auch aus der Platte und haben uns das erarbeitet. Wir haben es ja keinem weggenommen“, stellt Sven Hasl klar, der, wie er selbst sagt, nicht auf Streit aus ist. Für die Hasls gibt es auch Gründe zum Feiern.

Serie mit Greifswalder Millionär ist ein Erfolg

Die Resonanz auf die erste Folge „Das geheime Leben der Superreichen: Wir sind die Hasls“ sei überwältigend positiv ausgefallen. „Mir hat die Sendung sehr gut gefallen. Vorher hat man mich belächelt und jetzt ist die Resonanz zu 90 bis 95 Prozent positiv“, sagt der Greifswalder Unternehmer erfreut. Viele Menschen hätten ihn und seine Familie angesprochen, angeschrieben und angerufen, weil sie die Geschichte der Familie berührt hätte.

Auch der RTL-Marktanteil war am Tag der Ausstrahlung mit 12,5 Prozent der höchste. Dies läge aber auch an anderen Formaten wie „Let's Dance“, gibt Sven Hasl zu bedenken. Die Rechte an den Videoausschnitten seiner Serie habe sich Linkenchef Herbst laut Sven Hasl nicht eingeholt: „Bevor man gegen seine Mitmenschen schießt und Dinge aus dem Kontext schneidet, sollte man sich vielleicht erstmal nach der Rechtslage erkundigen“, sagt Sven Hasl mit einem Augenzwinkern. Sein erster TV-Auftritt hat derweil einen weiteren positiven Nebeneffekt.

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„Menschen in Berlin wollen, dass ich ihr Haus verkaufe“

„Teilweise melden sich Menschen aus Berlin bei mir und wollen, dass ich ihr Haus verkaufe“, erzählt Sven Hasl. Die Serie über ihn und seine Familie habe zu einer Flut an Aufträgen geführt, die der Unternehmer gar nicht alle abarbeiten könne. „Letzte Woche habe ich Häuser im Wert von 4,5 Millionen aufgenommen. Momentan müssen wir auch samstags arbeiten, damit wir das schaffen“, gibt der Unternehmer einen Einblick.

Die Premiere der nächsten Folge steht am Donnerstag, 14. Mai, um 19.05 Uhr auf RTL und dem Streamingdienst RTL+ bevor. Diesmal sind Sven Hasl und seine Familie in einem luxuriösen Kleinressort auf den Malediven zu sehen, welches 35.000 Euro die Nacht kostet.