Ludwigslust: Feuchtfröhlicher Abend endet mit Festnahme nach Gartenhaus-Barrikade
Ludwigslust: Gartenparty endet mit Festnahme und Haftbefehl

Ludwigslust: Von der Gartenparty direkt ins Gefängnis

Was als feuchtfröhlicher Abend in einer Gartenanlage in Ludwigslust begann, endete für einen 46-jährigen polnischen Staatsbürger hinter Gittern. Der Mann, der seit vielen Jahren in der mecklenburgischen Stadt lebt, wurde noch in derselben Nacht in die Justizvollzugsanstalt Bützow verbracht.

Feuerwehr alarmiert durch Geschrei im Rennbahnweg

Am vergangenen Donnerstag gegen 20.30 Uhr wurden Feuerwehrkräfte während eines Einsatzes in Ludwigslust auf lautes Geschrei in einer Gartenanlage im Rennbahnweg aufmerksam. Die Einsatzkräfte folgten den Geräuschen und trafen auf zwei Männer und eine Frau in einem gepflegten Garten. Der Mieter der Parzelle wies die Feuerwehrleute jedoch unverzüglich des Grundstücks, woraufhin diese umgehend die Polizei alarmierten.

Gartenhaus von innen mit Akkuschrauber verbarrikadiert

Als die Polizeibeamten am Tatort eintrafen, hatten sich die drei Personen im kleinen Gartenhaus verschanzt und die Tür von innen mithilfe eines Akkuschraubers verschlossen. Nach kurzer Zeit kamen die Männer und die Frau jedoch freiwillig wieder aus dem Gebäude, wie Gilbert Küchler, der Leiter des Polizeihauptreviers Ludwigslust, berichtete.

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„Wir konnten eine akute Gefahrenlage ausschließen“, erklärte Küchler. „Allerdings waren alle drei Personen stark alkoholisiert und hatten erkennbar sehr viel Alkohol konsumiert.“ Die Beamten nahmen die Personalien der Anwesenden auf, was zu einer überraschenden Wendung führte.

Zwei offene Haftbefehle führen zur sofortigen Festnahme

Bei der Überprüfung der Personalien stellte sich heraus, dass gegen den 46-jährigen Mieter der Gartenparzelle gleich zwei Haftbefehle vorlagen. Es handelte sich dabei um eine Ersatzfreiheitsstrafe in Höhe von 2.500 Euro, die der Mann nicht hatte begleichen können.

„Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte, wurde er noch am selben Abend festgenommen und in die JVA Bützow gebracht“, so der Revierleiter. Der polnische Staatsbürger sei der Polizei bereits aus verschiedenen früheren Vorfällen bekannt gewesen.

Die beiden anderen Personen wurden nach der Personalienaufnahme und einer gründlichen Überprüfung wieder entlassen. Der Vorfall zeigt einmal mehr, wie alltägliche Situationen durch unerwartete juristische Altlasten eine dramatische Wendung nehmen können.

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