Missbrauch und Gewalt daheim: Mauer des Schweigens muss fallen
Mauer des Schweigens einreißen: Kommentar zu Missbrauch

Diese Mauer des Schweigens in uns allen muss weg! Die Anzahl der registrierten Straftaten in Rostock ist gesunken. Doch bei Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung, wie dem sexuellen Missbrauch, musste in mehr Fällen ermittelt werden. Auch bei häuslicher Gewalt wurde ein Anstieg verzeichnet. Abscheuliche Höchstwerte. Solche Straftaten passieren oft im Verborgenen: keine Zeugen, nur Täter und Opfer. Es ist nicht wie eine Schlägerei auf der Straße.

Ein Anstieg der Fallzahlen – ein alarmierendes Signal?

Natürlich muss der Anstieg der Fallzahlen sorgenvoll betrachtet werden – alleine der Umstand, dass so etwas passiert. Doch nur Fälle, die auch bekannt werden, können verfolgt und bestraft werden. Mehr Ermittlungen heißt, mehr Verbrecher werden enttarnt. Doch dafür muss die Polizei wissen, was vorgefallen ist. Fälle, von denen wir gar nichts ahnen, gibt es sicherlich noch viele. Überall.

Die Mauer des Schweigens bröckelt?

Doch bröckelt nun die viel zu oft von uns errichtete Mauer des Schweigens? Das Wegsehen? Vielleicht ist es so. Es kommt zu mehr Ermittlungen. Auch wenn es nicht leicht wird: Wir müssen diese Mauer der Ignoranz in uns allen einreißen. Diese Straftaten können Menschenleben zerstören. Sie müssen ans Licht kommen. Betroffene müssen Hilfe finden.

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Mehr Zivilcourage gefordert

Als Gesellschaft müssen wir mehr Courage haben, im richtigen Moment zu handeln. Schweigen ist hier gar nichts und Reden ist gold. Und wir müssen aufmerksamer sein, was unseren Mitmenschen widerfahren ist. Und Zuhören ist der erste Schritt.

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