Nach Messerattacke in Leipzig: Täter meldet sich selbst bei der Polizei
Messerattacke in Leipzig: Täter meldet sich selbst bei Polizei

Blutige Messerattacke in Leipzig: Täter meldet sich selbst bei der Polizei

In einem schockierenden Vorfall in Leipzig soll ein Mann seine frühere Partnerin und den gemeinsamen zehnjährigen Sohn mit einem Messer attackiert haben. Nach der Tat rief der mutmaßliche Täter die Polizei an und gestand die versuchten Morde in einem fast schon höflichen Ton. Der Fall, der sich am 17. Februar 2026 ereignete, wird nun vor Gericht verhandelt.

Die 18 Minuten des blutigen Gemetzels

Laut Rekonstruktionen der BILD anhand von Aussagen und Protokollen begann der Vorfall damit, dass der Mann die Tür der Wohnung eintrat. In den folgenden Minuten stach er wild mit einem Messer auf seine Ex-Freundin und den gemeinsamen Sohn ein. Die Attacke dauerte etwa 18 Minuten und hinterließ eine blutige Spur.

Im Anschluss an die Gewalttat zeigte der Täter eine erschreckende Kaltblütigkeit. Er rief die Polizei an, stellte sich freundlich vor und sagte: „Schönen guten Tag, versuchter Mord an Frau und Kind, das war ich.“ Diese ungewöhnliche Selbstanzeige wirft Fragen nach dem psychischen Zustand des Mannes auf.

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Gerichtsverfahren gegen Nick W.

Der mutmaßliche Täter, identifiziert als Nick W., steht nun in Leipzig vor Gericht. Die Anklage wirft ihm versuchten Mord in zwei Fällen vor. Die Ermittlungen stützen sich auf die Polizeiprotokolle des Anrufs sowie auf Zeugenaussagen und forensische Beweise aus der Wohnung.

Die BILD hat die Ereignisse minutiös rekonstruiert und bietet mit BILDplus einen detaillierten Einblick in die Abläufe. Der Fall unterstreicht die Brutalität der Tat und die ungewöhnliche Reaktion des Täters, die Experten als bemerkenswert kaltblütig beschreiben.

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