Polizei entdeckt Waffenlager bei 20-Jährigem in Berlin
Die Berliner Polizei hat am Morgen des 3. April 2026 bei einem 20 Jahre alten Mann ein umfangreiches Waffenlager sichergestellt. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung in Friedenau entdeckten die Beamten mehrere mutmaßlich gestohlene Schusswaffen sowie 650 Schuss Munition verschiedener Hersteller. Die Waffen stammen laut Polizeiangaben vermutlich aus einem Einbruch in ein Einfamilienhaus.
Gewaltvorfall in Charlottenburg führt zur Festnahme
Der 20-Jährige war zuvor in Berlin-Charlottenburg aufgefallen, wo er einer 16-Jährigen und einem 19-Jährigen gedroht hatte. Er kündigte an, durch eine Wohnungstür zu schießen, sollten die beiden diese nicht öffnen. Nachdem die Bedrohten die Tür geöffnet hatten, schlug der Mann auf sie ein und verletzte sie dabei. Alarmierte Polizisten nahmen den Täter kurze Zeit später im Hausflur fest.
Bei der Festnahme führte der Mann ein Messer bei sich, das sofort beschlagnahmt wurde. Die anschließende Durchsuchung seiner Wohnung offenbarte dann das volle Ausmaß der illegalen Waffensammlung.
Umfangreiche Waffensicherstellung in Friedenauer Wohnung
Die Polizei fand in der Wohnung des 20-Jährigen:
- Eine scharfe Schusswaffe mit dazugehöriger Munition
- Eine Schreckschusswaffe
- Auf dem Dachboden drei Langwaffen
- Munition verschiedener Hersteller im Gesamtumfang von 650 Schuss
Alle Waffen wurden sichergestellt und werden nun forensisch untersucht. Die Polizei geht davon aus, dass es sich bei den Waffen um Diebesgut aus einem früheren Einbruch handelt.
Ermittlungen laufen weiter - Täter vorläufig auf freiem Fuß
Die weiteren Ermittlungen zur genauen Herkunft der Waffen dauern laut Polizeiangaben an. Experten prüfen derzeit, ob die Waffen mit anderen Straftaten in Verbindung stehen könnten. Interessanterweise kam der 20-Jährige nach den polizeilichen Maßnahmen wieder auf freien Fuß, was in solchen Fällen nicht ungewöhnlich ist, während die Ermittlungen fortgesetzt werden.
Die Berliner Polizei betont, dass solche Waffenfunde regelmäßig zu intensiven Nachforschungen führen. „Jede illegale Waffe stellt eine potenzielle Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar“, so ein Polizeisprecher. Die Behörden arbeiten nun daran, die Herkunft der Waffen vollständig aufzuklären und mögliche Verbindungen zu weiteren Straftaten zu untersuchen.



