Der Staat muss endlich bei sich selbst mit Sparen beginnen!
In diesem Jahr werden den Bürgern in Deutschland zahlreiche Herausforderungen abverlangt: steigende Preise, harte Reformen und eine zunehmende Unsicherheit prägen die aktuelle Lage. Nun möchte sogar die Bundesbank, dass die Renten langsamer steigen als bisher geplant.
Die meisten Menschen akzeptieren durchaus, dass es mit dem Prinzip „immer mehr“ nicht mehr weitergehen kann. Doch genau in diese schwierige Zeit platzt eine Nachricht, die viele Bürger fassungslos macht: Die Bundeswirtschaftsministerin beauftragt externe Berater für einen Millionenbetrag, obwohl diese Aufgaben eigentlich von ihren eigenen Beamten und Mitarbeitern erledigt werden sollten.
Politiker müssen mit gutem Beispiel vorangehen
Wer von anderen Bürgern Opfer und Einschnitte fordert, der muss selbst eine Vorbildfunktion übernehmen. Die Frage stellt sich immer dringlicher: Wer stoppt die kontinuierlich steigenden Kosten für Verwaltung und Bürokratie? Wann werden endlich die hohen Pensionslasten im öffentlichen Dienst angegangen?
Wann spüren auch Politiker und Beamte konkret, dass die Zeiten des unbegrenzten Wachstums und der ständigen Ausweitung vorbei sind? Der Kommentar fordert mit Nachdruck: Der Staat muss endlich bei sich selbst mit dem Sparen beginnen und nicht nur von den Bürgern weitere Einschränkungen verlangen.
Die Diskrepanz zwischen den Forderungen an die Bevölkerung und dem eigenen Handeln der politischen Entscheidungsträger wird immer offensichtlicher. Während normale Bürger mit steigenden Lebenshaltungskosten kämpfen müssen, scheinen in Teilen der Verwaltung weiterhin Millionenbeträge für externe Beraterverträge zur Verfügung zu stehen.
Diese Entwicklung untergräbt das Vertrauen in die politischen Institutionen und macht Reformen im Sozialbereich schwerer vermittelbar. Eine glaubwürdige Sparpolitik muss beim Staat selbst anfangen, bevor sie von den Bürgern eingefordert werden kann.



